Postautos werden notdürftig mit Klebeband geflickt. Reparaturen an Motoren, Bremsen oder der Elektronik ziehen sich in die Länge. Das kritisieren in Graubünden 42 Postauto-Mitarbeitende aus der Surselva in einem Brandbrief, wie der Beobachter publik machte. Die Postauto-Verantwortlichen gaben offen zu, dass in der Region Fahrzeuge mit Mängeln unterwegs seien. Sie betonten jedoch, dass es sich um nicht sicherheitsrelevante Defekte handle, und versprachen Massnahmen: «Sicherheit ist und bleibt oberste Priorität.»

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Weitere Recherchen des Beobachters gemeinsam mit dem Onlineportal «Linth24» zeigen nun: Die Postauto-Probleme bestehen gemäss Meldungen des Fahrpersonals nicht nur in der Surselva, sondern schweizweit. Besonders betroffen sind die Kantone Tessin, Wallis, Jura und Appenzell Ausserrhoden. Mitarbeitende aus diesen Regionen berichten von teils prekären Zuständen der Fahrzeugflotte und warnen vor Gefahren für Strassenverkehr und Fahrgäste.