Diese 24 Fälle liegen nun bei der Staatsanwaltschaft
Die Staatsanwaltschaft prüft drei Strafanzeigen wegen fahrlässiger Tötung und schwerer Körperverletzung. Herzchirurgen sollen Schuld an zehn Todesfällen tragen und in elf weiteren Fällen «unangemessene» Implantate eingepflanzt haben. Der Skandal als Infografik.

Veröffentlicht am 11. Juni 2026 - 06:00 Uhr

Die Beobachter-Grafik zeigt, welche 24 Fälle von 5972 Eingriffen nun bei der Staatsanwaltschaft liegen.
Der Mann war erst 76 Jahre alt, als er wenige Stunden nach der Operation an einem Herzinfarkt starb. Wegen eines Arztfehlers.
Der Operateur habe die künstliche Aortenklappe an der falschen Stelle platziert, wodurch ein tödlicher Sog entstanden sei, schreibt die Untersuchungskommission des Universitätsspitals Zürich. Die Herzkranzschlagader habe das Blut rückwärts aus den frisch gelegten Bypässen abgesaugt, statt den Herzmuskel mit Blut zu versorgen.