Christian Hubli, 57, aus Einsiedeln erinnert sich: «Als die Rechnung für den Zystofix-Wechsel am 7. Januar 2026 kam, traute ich meinen Augen nicht – Fr. 891.70, mehr als das Vierfache der bisherigen Kosten.» 

Seine 55-jährige Frau hat Multiple Sklerose (MS), eine chronische Erkrankung des Nervensystems. Pia Hubli ist seit drei Jahren auf einen Zystofix angewiesen, einen Blasenkatheter, der den Urin direkt durch die Bauchdecke ableitet. Er muss alle sechs bis acht Wochen von einer Fachperson gewechselt werden, ein Routineeingriff. Seit der MS-Diagnose vor über zehn Jahren sitzt sie im Rollstuhl. «Der Verlauf meiner Erkrankung ist schleichend, es geht ständig bergab.» Ihr Mann pflegt sie und arbeitet deshalb nur noch Teilzeit. 

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