In letzter Zeit bin ich ganz stark mit dem Thema Loslassen konfrontiert. Vielleicht liegt es an einer persönlichen Lebensphase, vielleicht an meinem Beruf, vielleicht an einer mir nicht bekannten Sternenkonstellation. Fragen Sie mich nicht warum, aber wohin ich meine Nase und meinen Geist auch richte, ständig gibt es etwas zu akzeptieren, zu befreien oder zu verabschieden. 

Das Ganze geht so weit, dass mir das Loslassen sogar in der Kirche begegnet ist; statistisch gesehen eine Art Jackpot, weil ich dort äusserst selten erscheine. Aber an einem Karfreitag gehe ich gerne in die Kirche. Die Liturgie an diesem Tag berührt mich sehr. Vielleicht, weil ich mich zu jenen Menschen zähle, denen Krisen zu bewältigen komischerweise oft leichterfällt, als Feste zu feiern. 

Partnerinhalte