Wie sehr der frühe Tod meiner Zwillingsschwester mein Leben prägte, wurde mir erst vor zwei Jahren so richtig bewusst: Ich hatte einen totalen Zusammenbruch. Alles war mir zu viel, mein Job als Arztsekretärin, das Leben an sich. Ein Schatten legte sich über mich und hüllte mich ein. Meine Selbstzweifel waren enorm, ich fühlte mich wertlos. Morgens konnte ich kaum aufstehen, machte viele Fehler bei der Arbeit und konnte mich nicht mehr konzentrieren.

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Dazu kam noch, dass das Urnengrab meiner Schwester auf dem Friedhof in Horgen aufgehoben wurde. Das ist üblich nach 25 Jahren. Irgendwie gab mir das den Rest.