Als erste Regel gilt: keine weitere Sonnenbestrahlung Sonnenschutz Hautfeind Sonne bis zur vollständigen Abheilung! Als erste Massnahme hilft, die Hautstelle mit kaltem Wasser zu kühlen. Dafür kann man etwa ein Badetuch nass machen und es auf den Sonnenbrand legen. Auch kühlende Lotionen lindern den Schmerz.

Da der Körper – wie bei jeder Verbrennung – einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf hat, sollten Sie ausreichend trinken Trinken Die Quelle des Wohlbefindens . Bei stärkeren Verbrennungen mit Blasenbildung sowie bei Kopfschmerzen, Fieber oder Schüttelfrost ist ein Arztbesuch angezeigt. Gegen die Schmerzen helfen Medikamente auf Basis von Acetylsalicylsäure, etwa Aspirin oder Alka-Seltzer. Wenn der Sonnenbrand langsam am abheilen ist, sollte man die betreffende Hautstelle mit einer rückfettenden Creme pflegen.

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Hausmittel, die bei einem Sonnenbrand helfen

  • Apfelessig: Der Essig wirkt entzündungshemmend. Doch Vorsicht: der Essig darf nicht auf offene Blasen oder unverdünnt auf die Haut aufgetragen werden. Es empfiehlt sich, einen Teil Essig mit einem Teil Wasser zu verdünnen.
  • Quarkwickel: Milchprodukte wie Quark und Joghurt haben eine kühlende Wirkung. Am besten den Quark oder das Joghurt gut gekühlt auf ein dünnes Tuch, etwa ein Mulltuch, streichen, den Quark einwickeln und den Wickel auf die gerötete Hautstelle legen.
  • Buttermilch: Als Alternative zum Quarkwickel kann man auch Buttermilch direkt auf den Sonnenbrand auftragen und eintrocknen lassen. Sie kühlt und regeneriert den Säureschutzmantel der Haut.
  • Tinktur-Kompressen: Tränken Sie eine Gaze oder alternativ ein Mulltuch in einer Kamillen-, Ringelblumen-, Pfefferminz-, Grün- oder Schwarztee-Tinktur und legen sie die Kompresse auf den Sonnenbrand. Die Kompresse mehrmals am Tag während jeweils etwa 10 Minuten auflegen.
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Besondere Vorsicht vor der Sonne bei Kindern

Allerdings: Zu einem Sonnenbrand sollte man es gar nicht erst kommen lassen; das gilt insbesondere für Kinder und Jugendliche Sonnenbrand Achten Sie auf Problemzonen . Der Körper nimmt drei Viertel der UV-Lebensdosis bis zum 20. Altersjahr auf. Haut und Augen sind dann gegenüber UV-Strahlen sehr empfindlich, das Hautkrebsrisiko erhöht sich durch Sonnenbrand stark.

Schatten ist der beste UV-Schutz. Zudem helfen Sonnenschutzmittel, weite, dunkle, eng gewobene Kleider und eine geeignete Sonnenbrille (CE-Zeichen und Vermerk «100 Prozent UV»)

Sonnenschutztipps

  • Bleiben Sie am Schatten: Schatten ist der beste Schutz vor der Sonne. Die Krebsliga empfiehlt daher, vor allem in der prallen Mittagssonne zwischen 11 bis 13 Uhr am Schatten zu bleiben. Jedoch: Auch am Schatten muss man sich schützen, denn die Sonnenstrahlen reflektieren von Beton oder Sand. So können Menschen mit empfindlicher Haut ohne Sonnenschutz auch am Schatten einen Sonnenbrand erleiden.
  • Heikle Stellen bedecken: Schultern, Nasenrücken und Ohren sind exponierte Stellen. Aus diesem Grund sollte man sie besonders gut vor den Sonnenstrahlen schützen. Am besten, indem man ein T-Shirt und einen Sonnenhut anzieht. Achtung: Auch die Augen benötigen Schutz. Tragen Sie vor allem bei gleissendem Licht am Wasser oder in den Bergen eine Sonnenbrille. Beim Kauf sollte man auf den Vermerk «100% UV» und das CE-Zeichen achten.
  • Sich eincremen: Die Krebsliga empfiehlt, sich beim Aufenthalt im Freien konsequent einzucremen. Dabei gilt: der Eigenschutz der Haut wird um den auf der Tube angegebene Lichtschutzfaktor verlängert. Als Beispiel: Beträgt der Eigenschutz einer Person 5 Minuten und trägt die Person Sonnencreme mit dem Lichtschutzfaktor 30 auf, so könnte er gut 2,5 Stunden in der Sonne bleiben. Dies aber nur, wenn er sich in regelmässigen wieder eincremt. Denn aufgrund von Schweissabsonderung, durch Abreiben mit dem Badetuch oder durch das Baden wird der Schutz der Sonnenlotion weniger wirksam. Und: Auch eine Daylong-Sonnencreme ist kein Freipass, um sich einen ganzen Tag an die pralle Sonne zu legen.

Weitere Informationen zum Thema Sonnenschutz

Gute Informationen, wie man sich vor einem Sonnenbrand schützen kann, liefert die Webseite der Krebsliga.

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«Wissen, was dem Körper gut tut.»

Chantal Hebeisen, Redaktorin

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