Das Wichtigste in Kürze

  • Newsletter können Sie rasch und kostengünstig versenden.
  • Wichtig ist ein starker Aufhänger, der mit einem Mehrwert für die Empfänger verbunden ist, beispielsweise Tipps, Ideen und echte News.
  • Für den Versand eines Newsletters brauchen Sie Mailadressen und die aktive Zustimmung der Empfänger.
  • Wenn Sie einen Newsletter an mehrere Hundert Mailadressen versenden, sollten Sie unbedingt ein Newsletter-Tool verwenden.
  • Die Betreffzeile entscheidet, ob ein Newsletter geöffnet oder gelöscht wird.
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Digitales Marketing für KMU
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Bevor Sie einen Newsletter oder auch einfache E-Mails versenden können, brauchen Sie Mailadressen und die aktive Zustimmung der Empfänger. Eine aktive Zustimmung liegt vor, wenn die Empfänger beispielsweise auf einer Website ein Formular ausfüllen und sich so damit einverstanden erklären, einen Newsletter zu erhalten.
 

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Gut zu wissen: Die Mailadressen Ihrer bestehenden Kunden dürfen Sie ohne ausdrückliche Einwilligung für E-Mail-Marketing verwenden, wenn folgende Punkte zutreffen:

  • Sie haben die Adressen von den Kunden selbst erhalten, zum Beispiel bei einer Bestellung –nicht über Adressverzeichnisse oder von anderen Händlern.
  • Sie weisen die Kunden darauf hin, dass sie den Newsletter ablehnen können – und zwar sowohl wenn Sie die Adresse erheben wie auch bei jeder späteren Verwendung.
  • Der Newsletter bezieht sich ausschliesslich auf Ihre eigenen Produkte und Dienstleistungen (keine Drittwerbung).
  • Die im Newsletter beworbenen Waren weisen eine Ähnlichkeit mit den von den Kunden zuvor gekauften Produkten oder Dienstleistungen auf (gleicher Verwendungszweck, Zubehör oder Ergänzungswaren).

Auf den Kauf von E-Mail-Adressen sollten Sie auf jeden Fall verzichten.
 

Die geeigneten Adressen

E-Mail-Adressen gewinnen Sie am besten aus den bestehenden Kundendaten und durch attraktive Inhalte und Aktionen.

  • Die Kundendaten sind in der Regel in einer Datenbank vorhanden.
  • Weitere Adressen gewinnen Sie durch spannende Inhalte – durch Tipps, Ideen, Checklisten, Ratgeber et cetera. Ein Küchenbauer kann beispielsweise einen Ratgeber zum Thema Küchenplanung anbieten, der online bestellt werden kann. Beim Ausfüllen des Formulars können die Interessenten eine Box anklicken und angeben, ob sie auch weiterhin an Tipps und Ideen zum Thema Küchenbau interessiert sind.
  • Weitere gute Möglichkeiten zur Adressgewinnung sind Aktionen wie Wettbewerbe oder Events. Sie können zum Beispiel potenzielle Kunden zu Workshops einladen und diesen bei der Anmeldung über Ihre Website den Newsletter schmackhaft machen.
     

Das richtige Tool

Wenn Sie einen Newsletter an mehrere Hundert oder sogar an Tausende Empfänger senden, sollten Sie unbedingt ein Newsletter-Tool verwenden, zum Beispiel Mailchimp, Rapidmail oder Sendinblue. Solche Tools sind in der Basisversion kostenlos oder sehr günstig. Sie bieten professionelle Newsletter-Vorlagen, eine persönliche Ansprache der Empfänger und zahlreiche Auswertungsmöglichkeiten.
 

Achtung: Wenn Sie ohne Tool eine E-Mail gleichzeitig an Hunderte Adressen verschicken, besteht die Gefahr, dass Provider wie GMX, Gmail oder Bluewin dies als Spam-Aktion deklarieren und Sie als Versender sperren. Das bedeutet, dass Sie über diese Provider gar keine E-Mails mehr verschicken können, auch nicht Ihre ganz normale Geschäftskorrespondenz. Die Newsletter-Tools beinhalten einen Schutz gegen eine solche Sperrung.
 

Interessant für die Empfänger

Erfolgreiche Newsletter-Aktionen haben immer etwas gemeinsam: Sie haben einen starken Aufhänger aus Sicht der Empfänger. Starke Aufhänger für Newsletter sind beispielsweise Branchennews, Events, innovative Ideen, Tipps, neue Produkte oder Sonderangebote. Solche Themen wecken das Interesse der Empfänger und sorgen dafür, dass Ihr Newsletter geöffnet wird und deutlich mehr Klicks für Ihre Website generiert. Ohne starken Aufhänger wird der Newsletter von den Empfängern ignoriert und sofort gelöscht.
 

Tipps zum Newsletter-Marketing

  • Einen persönlichen Absender verwenden:
    • besser «max.muster@muster-max.ch» und nicht «newsletter@muster-max.ch»
  • Je mehr ein Newsletter wie eine normale E-Mail aussieht, desto eher wird er geöffnet.
  • Statt plumpe Eigenwerbung einen attraktiven Aufhänger verwenden, der den Empfängern einen Mehrwert bietet:
    • statt «Newsletter Gartencenter Müller AG» besser «8 Tipps für einen schönen Rasen»
  • Den Aufhänger in die Betreffzeile integrieren
  • Nicht zu viele Inhalte publizieren: Ein Beitrag befasst sich mit dem Aufhänger, zwei bis drei weitere Beiträge können angebotsbezogen sein – Beispiel Storenbau AG:
    • Erster Beitrag (Aufhänger): 8 Tipps zur Beschattung Ihrer Terrasse
    • Beitrag 2: Pergolas Storenbau AG
    • Beitrag 3: Markisen Storenbau AG
    • Beitrag 4: Frei stehende Beschattungssysteme Storenbau AG
  • In den Beiträgen den Nutzen kurz beschreiben und auf Ihre eigene Website verlinken, um so Interessenten und Kunden über die Website zu gewinnen
  • Die Empfänger persönlich ansprechen: «Guten Tag, Frau Muster»
  • Einfache und kurze Sätze verwenden
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Urs Gysling, Leiter Beobachter-Edition

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