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WandernHeisse Tipps der coolen Briten

Sie waren vor allen anderen da: Upperclass-Touristen aus England eroberten im 19. Jahrhundert die Alpen. Auf den Routen von einst ­locken Hotelpaläste und spektakuläre Touren – ­abseits der Massenpfade.

von , , und aktualisiert am 23. Mai 2016

«Das Walliser Brot ist zum Wegwerfen», schreibt 1863 die englische Pastorentochter Jemima Morrell in ihr Reisetagebuch. «Hungrige Touristen verspüren keine Lust, einen zehn Zentimeter dicken Brotlaib erst aus ­einer unessbaren dicken Kruste herauszubrechen. Haben sich die hiesigen ­Bäcker heimlich mit den Zahnärzten verbündet?»

Die 31-jährige Miss Morrell gehört zu einer kleinen Gruppe von acht Engländern, die im Auftrag von Thomas Cook, dem umtriebigen Organisator von Gesellschaftsreisen, zu Fuss oder in der Kutsche die Schweiz erkunden – von Genf zum Montblanc, nach Martigny, Leukerbad, über die Gemmi nach Kandersteg, von Interlaken über den Brünig nach Luzern und dann auf die Rigi.

Morrells Gruppe löst den ersten grossen Tourismusboom der Schweiz aus. Bald tummeln sich in den Alpen die Professoren, Ingenieure, Fabrikanten und Bankiers der britisch-viktoriani­schen Gesellschaft, die im Zuge früher Industrialisierung zu Wohlstand gelangt waren. Für sie werden Ende des 19. Jahrhunderts Hotelpaläste, Zahnrad- und andere Bergbahnen gebaut.

Den Schweizern kommt dabei im besten Fall die Rolle der Sherpas, Bergführer, Wirte oder Hoteliers zu. Schweizer wandern zu jener Zeit selten im eigenen Land. Es fehlt ihnen am Geld und an der (bezahlten) Freizeit. Erst ab den 1960er Jahren wird in der Schweiz die Fünftagewoche eingeführt. Und erst seit 1966 gibt es landesweit obligatorische Ferien (zwei Wochen).

Rot besockte Kampfwanderer

Mit dem Ersten Weltkrieg endet der klassische Alpentourismus der Engländer. In die Lücke springen die Schweizer, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg im Lauf des Wirtschaftswunders längere Wanderferien zunehmend auch selbst leisten können. Rot besockte Kampfwanderer durchpflügen die Alpen, bald auch genussorientierte Turnschuhspaziergänger und Goretex-bejackte Wohlstandsabenteurer. Wandern wird modisch.

Gemäss einer jüngst durchgeführten Studie des Bundesamts für Sport sind heute 39 Prozent der Deutschschweizer regelmässig mit Wanderschuhen und ­Rucksack unterwegs. Der Verein Schweizer Wanderwege sieht in der Schweiz jährlich «bis zu 1,3 Millionen Menschen aller Altersgruppen» am Wandern. Das Bundesamt für Landestopographie vermeldet bei den Wanderkarten «kontinuierlich steigende Umsätze», und der Schweizer Alpen-Club (SAC) – notabene gegründet 1863 als Reaktion auf den Alpine Club der Engländer – verzeichnet starke Zuwachsraten bei den Mitgliedern sowie ein ständiges Wachstum bei den Übernachtungen.

Kein Wunder, dass man auf zahlreichen Gipfeln anstehen muss, um sich ins Gipfelbuch eintragen zu können. Futsch ist die Einsamkeit, verstellt die Suche nach dem Erhabenen, «the sublime», das die englischen Upperclass-Touristen des 19. Jahrhunderts gemäss einer aktuellen Nationalfonds-Studie in den Schweizer Alpen suchten.

Da lohnt sich eine Rückbesinnung auf Jemima Morrell. «The English» wanderten noch mit Stil. Sie nächtigten in ausgesuchten Hotelpalästen und dinierten im gepflegten Speisesaal. Und als ihnen zu viele Touristen in die Schweiz drängten, wichen sie in Seitentäler aus. So entstanden einsame Hotelkästen, die zu ­erwandern sich auch heute lohnt, sei es im Made­ranertal, sei es im Binntal.

Aber Achtung: Wer sich auf die Suche nach dem English Way of Hiking macht, sollte es auf jeden Fall vermeiden, Post­karten zu verschicken. Über diese Er­rungenschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts rümpfte der britische «Standard» bereits 1899 indigniert die Nase: «Der ­reisende Teutone scheint es als seine ­feierliche Pflicht zu betrachten, von jeder ­Sta­tion seiner Reise eine Postkarte zu ­schicken, als befände er sich auf einer Schnitzeljagd.»

Originalroute: Via Cook

Lauterbrunnental: Goethes Geister

Ein Klassiker des historischen Tourismus: Das Lauterbrunnental inspirierte Autoren zu Hymnen auf seine Schönheit.

Staubbachfall bei Lauterbrunnen (Bild: Jungfrau Region Marketing AG)

Der Staubbachfall macht seinem Namen alle Ehre: Knapp 300 Meter stürzt er über eine Felswand zu Tal, zu einem Schleier aus feinsten Tröpfchen zerstäubend. Ein Naturschauspiel, das sich im 18. und 19. Jahrhundert kaum ein Reisender entgehen liess: Das Berner Oberländer Dorf Lauterbrunnen mit seinem Wasserfall gehörte zu den unbestrittenen Höhepunkten der klassischen Tour durch die Schweizer Alpen. «Über dem Tal erhob sich der Dom der Jungfrau, der jungfräulichen Königin des Oberlandes, deren schneebedecktes Tuch einen starken Kontrast zur grünen Talsohle bildete», notierte die Pastorentochter Jemima Morrell am 4. Juli 1863 in ihr Reisetagebuch.

Vor der jungen Engländerin hatten bereits Dichter wie Goethe, Wordsworth oder Byron den Wasserfall bewundert und in ihren Werken verewigt – Goethe in seinem «Gesang der Geister über den Wassern». Lord Byron, der das Berner Oberland im September 1816 bereiste, schwärmt in seinem ­«Alpine Journal»: «Nie habe ich Ähnliches beobachtet. Er [der Wasserfall] sieht genau wie ein Regenbogen aus, der herunterkam, eine Visite zu machen, und [ist] so nahe, dass man ­hineinschreiten kann.»

Etwas vom Geist aus den Anfängen des Tourismus ist in der Gegend heute noch spürbar. Zum Beispiel im Hotel Falken im autofreien Wengen, das man von Lauterbrunnen her nach steiler, kurzer Fahrt in der Zahnradbahn erreicht. Im denkmalgeschützten Belle-Epoque-Bau fühlt man sich um mindestens 100 Jahre zurückversetzt – nach «Little Britain», wie Beverly Wood, einer der guten Geister des Hauses und selbst Engländerin, scherzt. Im «salle à manger», der im Originalzustand von 1895 erhalten wurde, betreiben die ­Ladys und Gentlemen beim Dinner vornehm Konversation, um danach mit den ­anderen Stammgästen im Saal die ­Neuigkeiten des Tages auszutauschen. War das vorhin auf der Wanderung nun ein «swallowtail», ein Schwalbenschwanz? Ganz sicher ist man nicht; einigt sich dann aber darauf, dass der Falter «very pretty» aussah, sehr schön. Das suchten wohl schon die «Cookites», wie man die Entdeckungsreisenden  auf den Spuren von Tourismuspionier Thomas Cook nannte: die Natur als pittoreskes Bilderbuch.

Der höchste Wasserfall der Schweiz

Der Staubbach, zu dem Dichter, Maler und betuchte Reisende pilgerten, stürzt noch heute imposant und im freien Fall ins Tal. Auf einem Zickzackpfad gelangt man zur Galerie in der Felswand, von der aus sich das Wasserspiel aus nächster Nähe erleben lässt – eine Dusche je nach Windverhältnissen inbegriffen. Der Staubbachfall ist nicht der einzige spektakuläre Wasserfall im «schönsten Trogtal der Alpen»: Der Mürrenbachfall weiter hinten im Tal gilt mit seinen 417 Metern als höchster Wasserfall des Landes (er wurde eben erst im April nochmals vermessen), und vom Buchenbachfall, einem Mekka für Extremsportler aus aller Welt, stürzen sich Basejumper vom überhängenden Felsen in die Tiefe – aber einzelne auch in den Tod.

Noch in diesem Sommer werden sieben der insgesamt 72 (!) Wasserfälle ausgeschildert und mit Infotafeln versehen. «Wir wollen unsere Wasserfälle ins rechte Licht rücken und ihnen wieder die Bedeutung zukommen lassen wie vor 200 Jahren», sagt Andrea Hess vom örtlichen Tourismusbüro. Ob ­naturselige Romantikerin von damals oder gestresster Erholungssuchender von heute: Beim Betrachten der Wasserfälle scheint die Zeit förmlich stillzustehen.

Den genauen Routenbeschrieb sowie alle Adressen und Infos für die Tour finden Sie hier.

Binntal: Churchill nahm die Hintertür

Schon der spätere britische Kriegspremier weilte im «Ofenhorn». Heute erstrahlt das Hotel wieder in altem Glanz.

das Hotel Ofenhorn vor dem Breithorn

Der Mann hat schon einiges gesehen in seinem noch kurzen Leben. Aus Kuba hat er über den Krieg gegen die Spanier berichtet, in Indien hat er Polo gespielt und in Pakistan gegen Aufständische gekämpft. Woran mag der welt­gewandte Haudegen denken, als die Felswände der Twingi-Schlucht immer näher kommen und die Binna tief unten immer lauter rauscht? Pafft er seine berühmte Zigarre? Geht er zu Fuss oder lässt er sich in einem Maultierkarren über den kaum zwei Meter breiten Saumpfad fahren? Der junge Mann ist froh, im besten – im einzigen – Haus am Platz, im «Ofenhorn», ein Zimmer reserviert zu haben. Er betritt das Hotel durch die Hintertür, den üblichen Eingang für die noblen Gäste, die so vom gemeinen Volk abgeschirmt werden.

Der junge Herr erhält Zimmer Nummer 16, und mit den Anmeldeformalitäten mag er sich nicht lange aufhalten. Er schreibt keinen Beruf ins Gästeregister, keinen Abreiseort und kein Ziel, bloss: W. Churchill, London.

Einen der ganz Grossen der Weltpolitik einst als Gast gehabt zu haben, darauf ist man im «Ofenhorn» heute noch stolz. Obschon man nicht einmal ganz genau weiss, wann denn der nachmalige britische Premierminister in Schmidigehischere, das heute einfach als Binn bekannt ist, tat­sächlich logierte. Die einzige Spur des berühmten Gastes ist eine Kopie aus dem mittlerweile verschollenen Gästeregister – ohne Jahreszahl. Einzig der 19. August ist als Anreisedatum vermerkt.

Als Churchill im «Ofenhorn» absteigt, ist dieses in der britischen High Society längst mehr als ein Geheimtipp. Das 1883 von Josef und Maria Schmid, dem Post­halterpaar aus dem benachbarten Ernen, eröffnete Hotel ist unter englischen Erholungssuchenden derart beliebt, dass es bald zu klein ist. Schon 1897 wird auf der Nordseite ein grosser Erweiterungsbau eröffnet.

Eine Reservation ist auch da noch Pflicht. Sie geschieht meist mit einer schnörkellosen Postkarte: «Expect me Friday afternoon 18th», heisst es auf einer erhalten gebliebenen Karte aus jener Zeit. «Erwarten Sie mich am Freitag, den 18., nachmittags. Bitte reservieren Sie ein Zimmer im zweiten Stock, ruhig, weg vom Bach, wenn möglich am Ende des Korridors.»

Wer einmal da ist, bleibt meist längere Zeit, in der Regel zwei bis drei Wochen. Man promeniert zu den weitverstreuten Weilern im Binntal, trinkt seinen Five o’Clock Tea im noblen Salon, diniert im von zwei Cheminées geheizten «salle à manger» und lässt den Tag im Fumoir ausklingen.

Es sind goldene Zeiten im Binntal, aber der Erste Weltkrieg setzt ihnen ein jähes Ende. Die Gäste kommen spärlicher, das Geld für einen weiteren Ausbau fehlt. Im Herbst 1968 ist der Tiefpunkt erreicht: Die dritte Generation der Familie Schmid schliesst das Hotel. Es wird zwar schon 1972 von der Entwicklungsorganisation Pro Unter- und Mittelgoms wieder eröffnet, aber den alten Glanz erobert sich das imposante Haus erst seit der Übernahme durch die Genossenschaft Pro Binntal im Jahr 1987 allmählich wieder zurück. Sie sorgt für eine sorgfältige Renovation: Alte Böden und Wandmalereien werden frei­gelegt, moderne Sanitäranlagen eingebaut, und selbst eine topmoderne Holzschnitzelheizung gehört seit zwei Jahren dazu.

Auch Zimmer 16 ist mittlerweile renoviert, samt moderner Dusche und WC. Die Waschschüssel, an der sich einst Churchill rasiert hat, ist nur noch Dekoration.

Den genauen Routenbeschrieb sowie alle Adressen und Infos für die Tour finden Sie hier.

Maderanertal: In H. G. Wells’ Zeitmaschine

An dem Ort, der heute zum ­Zeitsprung in die Vergangenheit einlädt, blickte in der Gründerzeit ein Gast des Hotels Maderanertal weit in die Zukunft.

Postkarte mit dem Hotel Maderanertal

Heimatschützer haben eine nette Art, Altes vorteilhaft darzustellen. «Der Ort atmet den Charme vergangener Hotelromantik», schrieben sie über das Hotel Maderanertal im Kanton Uri, als sie es samt seinen Nebengebäuden zum schützenswerten Ortsbild von nationaler Bedeutung erklärten. Weniger blumig heisst das: Den Hotelbauten, im späten 19. Jahrhundert erstellt, sieht man jedes ihrer Jahre an. Aber das ist gut so. Denn es ermöglicht Wanderern einen unverfälschten Zeitsprung in eine ferne Epoche: Zimmer ohne Jacuzzi und Wireless-Anschluss, dafür mit Waschtopf und Chaiselongue.

Ohnehin scheint das Hotel seit je Leute anzuziehen, die sich gerne mal für eine Weile von der Gegenwart verabschieden – wie jener Besucher, der sich am 14. Juni 1902 ins Gästebuch einschrieb: «Mr. & Mrs. H. G. Wells, Author, Sandgate, England». Wells gilt als Pionier der Science-­Fiction-Literatur. In seinem Werk «Die Zeitmaschine» katapultiert er sich ins Jahr 802701 und schildert eine Oberschicht, die nie arbeiten muss und scheinbar glücklich, aber völlig unreflektiert in einer paradiesischen Umgebung lebt. Das Kurhaus Maderanertal war in der Gründerzeit mehrheitlich belegt von Sommerfrischlern aus der englischen Elite, die sich im Teehaus glücklich dem Nichtstun hingaben und dabei von den Einheimischen nicht gestört werden durften.

Jenes Teehaus ist der einzige Hotelteil, der heute nicht mehr zu sehen ist; es wurde 1978 abgebrochen. Den Bau des Haupthauses initiierten Basler Alpinisten im Jahr 1864. Das schlichte, klassizistische Ge­bäude nannten sie «Hotel zum Schweizerischen Alpenclub». Durch den Ansturm ausländischer Gäste folgten in rascher ­Folge weitere Bauten, die das Ensemble im Maderanertal kulturhistorisch bedeutend machen: das noblere Engländerhaus, das Ökonomiegebäude mit Waschhaus und Bäckerei, eine Villa als Dépendance und ein Holzbau als Kegelbahn. 1887 wurde gar eine Kapelle für anglikanische Messen gebaut – damals ziemlich revolutionär im streng katholischen Urnerland.

Der Zeit voraus – nämlich fast 100 Jahre ­bevor das Thema in der Neuzeit für Schlagzeilen sorgen sollte – waren auch jene frivolen Hotelgäste, die das unberührte Bergtal besonders naturnah erwanderten: nackt. Überliefert ist, dass Rupert Schäffeler, Pfarrer in Bristen, 1916 Massnahmen gegen dieses «abscheuliche Gebaren» verlangte. Doch seine Forderung stiess ins Leere. Eine Intervention sei erschwert, weil es in den Sittengesetzen «an Bestimmungen mangelt, welche sich speziell mit diesen modernen Kulturmenschen befassen», teilte die Urner Regierung hilflos mit.

Heute hat sich das Maderanertal mit der Moderne versöhnt. Die Anlage wird gerade renoviert – «aber nur sanft», wie Inhaber Tobias Fedier versichert. Zum Glück: So bleibt sie ein Grandhotel ohne Grössenwahn in einer spektakulären Berglandschaft.

Den genauen Routenbeschrieb sowie alle Adressen und Infos für die Tour finden Sie hier.

Weitere Infos

Wanderungen

Routenbeschrieb und Infos zum Lauterbrunnental
Routenbeschrieb und Infos zum Binntal
Routenbeschrieb und Infos zum Maderanertal

 

Wetterbericht

MeteoSchweiz

 

SBB-Fahrplan

sbb.ch

 

Landkarten

GoogleMaps

 

Websites

www.viacook.ch
www.viastoria.ch
www.kulturwege-schweiz.ch
www.ausflugsziele.ch
www.mordsspaziergaenge.ch

 

Lesetipps

  • Michael Ganz, Dominique Strebel: «Dies Land ist masslos und ist sanft. Literarische Wanderungen im Wallis»; Rotpunktverlag, Zürich 2006, 387 Seiten, 42 Franken
  • Dominique Strebel und Patrik Wülser: «Mordsspaziergänge: kriminalliterarische Wanderungen im Kanton Bern»; Rotpunktverlag, Zürich 2001, 224 Seiten, inkl. CD, 42 Franken

Wer heute auf den Spuren der ersten englischen Touristen die Schweiz besucht, braucht keine holprigen Kutschenfahrten und anstrengende Fussmärsche mehr auf sich zu nehmen. Eine Reise auf den Spuren Thomas Cooks ist komfortabel: Man reist in historischen Verkehrsmitteln, übernachtet in geschichtsträchtigen Hotels und kommt wandernd in den Genuss der spektakulären Panoramen der Schweizer Alpen. Die ViaCook führt von Genf über Chamonix, das Wallis und Berner Oberland in die Zentralschweiz und weiter über den Jurasüdfuss in die Dreiseenregion. Alle Informationen finden Sie unter www.viacook.ch. Die ViaCook ist ein Angebot von www.kulturwege-schweiz.ch, dem Tourismusprogramm von www.viastoria.ch.

Weitere historische Hotels

Hier werden Sie sich wohl fühlen – weitere Hotels mit Geschichte und illustren Gästen:

  • Hotel Alpin Palace, Mürren BE

    Erbaut anno 1874, ­beherbergte einst auch den englischen Feldmarschall Lord Bernard Montgomery. Doppelzimmer ab 145 Franken; www.palace-muerren.ch
     
  • Hotel Bella Tola, St-Luc VS

    Im preisgekrönten histori­schen Hotel fühlt man sich ins 19. Jahrhundert zurück­versetzt. Zimmer im Originalzustand, Teatime inklusive. Doppelzimmer ab 160 Franken; www.bellatola.ch
     
  • Hotel Giessbach, Brienz BE 

    Hotelpalast von 1873 in ­idyllischer Umgebung. Beliebter Etappenort der englischen Alpen­touristen um die Jahrhundertwende. Doppelzimmer ab 220 Franken; www.giessbach.ch
     
  • Hotel Rosenlaui, Meiringen BE 

    Wunderschönes Belle-­Epoque-Hotel, das illustre Gäste beherbergte: Johann ­Wolfgang von Goethe, Leo Tolstoi, Friedrich Nietzsche. Doppelzimmer ab 100 Franken; www.rosenlaui.ch
     
  • Hotel Monte Rosa, Zermatt VS 

    Alpines Belle-Epoque-­Hotel, wo Matterhorn-Erstbesteiger Edward Whymper oft nächtigte – wie auch der US-Schriftsteller Mark Twain, der ­unter anderem eine Satire auf Alpenexpeditionen schrieb. Doppelzimmer ab 225 Franken; www.monterosazermatt.ch
     
  • Kurhaus Val Sinestra, Sent GR 

    Selbst der holländische Prinz Heinrich zu Mecklenburg nächtigte hier. Heute richtet sich das ehemalige Heilbad an Familien und Gruppen. Doppelzimmer ab 96 Franken; www.valsinestra.ch


Noch mehr historische Hotels finden Sie unter www.historic-hotels.ch