Die Reparatur nach einem Blechschaden reisst immer öfter grosse Löcher ins Portemonnaie. Die Preise für Autoersatzteile klettern seit Jahren in mitunter schwindelerregende Höhen. Ein Grund für die Kostenexplosion ist die verbaute Technik. Laut Axa gehören Kameras und Sensoren inzwischen zur Standardausrüstung, der Ersatz eines Scheinwerfers kostet heute deshalb meist über 1300 Franken, fast 50 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren. Die Reparatur eines durchschnittlichen Kollisionsschadens kostet heute mit knapp 3400 Franken – ebenfalls gemäss Axa – über einen Fünftel mehr.

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Doch die Technik erklärt nicht die gesamte Preisentwicklung. Ein sehr gut informierter Brancheninsider berichtet, dass die Hersteller während der Corona-Pandemie die Preise drastisch erhöhten – und sie danach nicht wieder senkten. Aus Angst vor geschäftlichen Nachteilen möchte die Quelle anonym bleiben. Während der Pandemie hatten unterbrochene Lieferketten einen Mangel herbeigeführt. «Ein extremes Beispiel ist etwa ein Dieselpartikelfilter. Das Bauteil verteuerte sich innert zehn Jahren von 1500 auf 4500 Franken», so die Quelle.