
Veröffentlicht am 3. Juni 2026 - 06:00 Uhr

Gefahr im Kinderzimmer: In verschiedenen Spielsand-Produkten wurde Asbest festgestellt.
Asbest ist in der Schweiz seit über 30 Jahren verboten. Die feinen mineralischen Fasern gelangen beim Einatmen in die Lunge und können Krebs verursachen – oftmals erst nach Jahrzehnten. Kein Wunder, waren Konsumentenschützerinnen und Gesundheitsbehörden in den vergangenen Monaten alarmiert, als in verschiedenen Spielwaren plötzlich Asbestrückstände gefunden wurden.
In Belgien publizierte die Regierung eine «Blacklist» mit möglicherweise kontaminierten Spielwaren. In Deutschland fand die Stiftung Warentest in 10 von 22 untersuchten Spielsand-Produkten und Knetmassen Asbest, und in Neuseeland und Australien warnten Behörden vor Spiel- und Dekosand. Dabei sind verschiedene Produktegruppen betroffen: