Alle zehn Jahre müssen die Schweizer Kernkraftwerke dem Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) aufzeigen, wie es um die Sicherheit ihrer Anlage steht. In dieser sogenannten periodischen Sicherheitsüberprüfung (PSÜ) dokumentieren sie, was sie alles tun, um den Meiler sicher zu betreiben. Das Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) reichte seinen Bericht 2022 ein. Im vergangenen Dezember nahm das Ensi schliesslich auf 430 Seiten dazu Stellung.

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Und was die Aufseherinnen und Aufseher darin zum Thema Brandschutz schreiben, lässt aufhorchen. Lange vor der Katastrophe von Crans-Montana – und somit unbeeinflusst davon – entdeckten sie im Rapport des KKL gravierende Mängel, Gefahren und Unstimmigkeiten.