Hier würde kaum jemand ein wegweisendes Wohnbauprojekt vermuten. Es ist das übliche bauliche Einerlei vieler Orte im Mittelland, das sich auf der stadtabgewandten Seite des Bahnhofs Langenthal BE ausbreitet: Büros, Gewerbeflächen, Wohnblöcke, Schulhäuser, Detailhändler. Doch die vor drei Jahren erweiterte und umfassend sanierte Siedlung Pappelhöfe ist so ein wegweisendes Projekt.

Die Pappelhöfe zeigen, wie sich Wohnqualität, Denkmalschutz, bezahlbare Mieten und bauliche Verdichtung vereinen lassen. Die Siedlung ist Teil der zwischen 1930 und 1949 vom Langenthaler Architekten Hector Egger realisierten Wohnkolonie Hard. Sie umfasst mehrere Dutzend einfach und günstig gebaute Mehrfamilienhäuser mit grossen Gärten für die Selbstversorgung.

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