
Veröffentlicht am 3. Februar 2026 - 06:00 Uhr

Ein Ehepaar will ein Haus bauen – doch statt eines trauten Heims gab es jahrelangen Ärger.
Das Haus sieht anders aus als die anderen. Zur Strasse hin zieht sich eine mit Flechten überwucherte Betonwand, vom Gras hinauf in den Himmel – unterbrochen nur von drei kleinen, quadratischen Fenstern. Auf einer Seite ist die Fläche etwas höher, endet in einem markanten Spitz. Wie ein sperriger Findling liegt das Gebäude im beschaulichen Einfamilienhausquartier.
Im Innern stehen sich an diesem Wintertag zwei Männer im Flur gegenüber. Reini Riedener, der aussieht wie der mehrfache Schweizer Meister im Kanufahren, der er ist. Gross, drahtig, sportlich, mit wasserblauen Augen. Und Erich Gisler, der aussieht wie der Architekt, der er ist. Eher schmächtig, schwarz und apart gekleidet, mit einer markanten Brille. «Wir sind beide gestandene Feuerwehrleute. Wir wissen, wie man mit Problemen umgeht», sagt der eine.