Was Ihr Laborbefund bedeutet
Wissen ist die beste Medizin: Der Ratgeber der Beobachter-Edition hilft Ihnen, Ihren Laborbefund endlich selbst zu entschlüsseln und die Arztvisite optimal vorbereitet anzugehen.

Veröffentlicht am 3. Juni 2026 - 09:14 Uhr

«Mein Laborbefund: Was meine Werte wirklich bedeuten»
Was bedeuten ein erhöhter CRP-Wert oder ein niedriger Ferritin-Spiegel wirklich? Der Laborbefund, den wir nach der Untersuchung in den Händen halten, ist oft ein Buch mit sieben Siegeln. Der Hausarzt hat meist nur wenig Zeit für detaillierte Erklärungen, und die Fachbegriffe wirken wie eine Fremdsprache. Der Ratgeber «Mein Laborbefund» spricht endlich Klartext statt Kauderwelsch: Er erklärt verständlich die wichtigsten Messgrössen – vom Blutbild über Entzündungswerte bis hin zu Tumormarkern. Dabei geht es nicht nur um nackte Zahlen: Der Autor erläutert die Zusammenhänge zwischen Werten und Organen wie Herz, Niere oder Schilddrüse.
Stiftung Warentest-Bestseller für die Schweiz
Besonders wertvoll für hiesige Leserinnen und Leser: Die Inhalte des Bestsellers der deutschen «Stiftung Warentest» wurden von einem Experten spezifisch für das Schweizer Gesundheitssystem angepasst. So nutzt das Buch die in der Schweiz gesetzlich vorgeschriebenen SI-Einheiten und erläutert die Kostenregelungen der Krankenkassen für Vorsorgeuntersuchungen. Auch der klare Aufbau besticht: Der erste Teil beantwortet allgemeine Fragen zur Diagnostik, der zweite Teil dient als alphabetisches Nachschlagewerk von A bis Z. So lassen sich Werte wie Vitamin B12, Cholesterin oder PSA blitzschnell finden und einordnen. Ein Schwerpunkt liegt auf entscheidenden Werten bei Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder Gicht. Das Buch ist ein unverzichtbarer Begleiter für alle, die Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen möchten. Es ersetzt keine Diagnose, befähigt aber dazu, beim nächsten Arztbesuch die richtigen Fragen zu stellen. Denn ein Laborwert ist immer nur ein Puzzlestück im Gesamtbild der Gesundheit.
Der Beobachter-Tipp aus dem Buch: Richtig Blutdruck messen
Wussten Sie, dass technische und persönliche Faktoren Ihre Werte massiv verfälschen können? Werden Sie bei der Messung in ein Gespräch verwickelt, kann der systolische Wert um bis zu 17 mmHg steigen! Auch eine volle Harnblase treibt den Blutdruck in die Höhe (bis zu 27 mmHg). Achten Sie für eine korrekte Messung darauf, immer am unbekleideten Arm und in Herzhöhe zu messen. Die Manschette muss zudem zwingend zu Ihrem Oberarmumfang passen: Bei einem Umfang von 24 bis 32 Zentimetern ist beispielsweise eine 12 bis 13 Zentimeter breite Manschette nötig, um präzise Ergebnisse zu liefern. Nur so erhalten Sie verlässliche Daten für Ihre Gesundheitskontrolle.





