Nur mit einer Sonder­bewilligung des zuständigen Kreiskommandos. Die Uniform – als Ausdruck der Zugehörigkeit zur Armee – soll kennzeichnen, dass Sie sich im Dienst befinden und die soldatischen Rechte und Pflichten gelten. Aussenstehende sollen sich darauf verlassen können. Deshalb kann unbewilligtes Tragen zu einer Busse führen. Dabei spielt der Anlass keine Rolle.

Wer sich zusätzlich militärische Befehls­gewalt anmasst, etwa indem man einen rangniedereren Soldaten am Bahnhof tadelt, dem droht im schlimmsten Fall Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren.

Umgekehrt ist das Tragen der Uniform Pflicht, sobald man in die soldatische Funktion schlüpft. Wenn man seinen Marschbefehl erhält und zur angegebenen Zeit einrückt, gelten bereits ab der Anreise die soldatischen Rechte und Pflichten, und man hat dementsprechend die Uniform zu tragen. Sonst riskiert man nicht nur eine Busse, sondern ist bei einem allfälligen Unfall auch nicht dienstlich versichert Militär Sieben Tipps für angehende Rekruten .

Checkliste «Pflichten von Armeeangehörigen ausserhalb ihres Dienstes» bei Guider, der digitalen Rechtsberatung des Beobachters

Ein Angehöriger der Armee, der sich nicht im Dienst befindet, hat trotzdem Pflichten zu erfüllen. Welche das im Detail sind, erfahren Mitglieder von Guider in der Checkliste «Diese Pflichten müssen Sie ausser Dienst beachten».

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Elio Bucher, Online-Produzent

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