Die Immobilienpreise entwickeln sich seit Jahren nur in eine Richtung: steil nach oben. Deshalb liebäugeln immer mehr langjährige Haus- und Wohnungsbesitzer mit einem Verkauf. Zu verlockend ist es, den Gewinn einzufahren, bevor möglicherweise irgendwann die Blase platzt.

Daran verdienen Kantone und Gemeinden mit: über die Grundstückgewinnsteuer. Einen Teil des Wertzuwachses muss man bei einem Verkauf nämlich dem Staat abliefern. Die Spanne reicht von null bis zur Hälfte des Gewinns.

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Das schenkt ein, und zwar immer mehr, je höher die Immobilienpreise steigen: Von Altishofen LU bis Winkel ZH vermelden diesen Frühling viele Gemeinden rekordhohe Einnahmen weit über dem Budget. Allein der Stadt Zürich spült die Grundstückgewinnsteuer eine halbe Milliarde Franken in die Kasse. Und es wäre noch mehr, wenn das Steueramt nicht im Rückstand wäre beim Verschicken der Rechnungen. Weil die Verwaltung überlastet ist, verschiebt sich ein Teil der Einnahmen ins nächste Jahr.