Es ist eine Welt aus Pixeln, ein digitales Gebirge aus Würfeln, in denen man eigene Welten erschafft und mittels Rollenspielen in fiktive Charaktere schlüpft. Doch für mich ist dieses «virtuelle Lego-Spiel» mehr als ein Zeitvertreib. Bei «Minecraft» finde ich eine Antwort auf eine Frage, die uns in der Kirche seit Jahren umtreibt: Wo erreicht man die Menschen wirklich? 

Meine virtuellen «Minecraft»-Gottesdienste sind kein Ersatz für die Sonntagsgottesdienste, sondern eine Ergänzung. Ich erreiche damit auch Menschen, die selbst an hohen Feiertagen wie Pfingsten wohl nie einen Fuss in die Kirche setzen würden. Etwa 20 Personen nehmen jeweils teil, regelmässig donnerstagabends. 

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