Zwei aufblasbare Ballons drücken gezielt auf Halsschlagader und Barorezeptoren, was zur Bewusstlosigkeit und schliesslich zum Tod führt. Der Name dieses Suizidhalsbands: Kairos, benannt nach dem griechischen Gott des richtigen Augenblicks, der günstigen Gelegenheit.

«Es funktioniert wie ein Airbag im Auto: Knopf drücken, es knallt, man wird ohnmächtig und stirbt», erklärte Philip Nitschke im Dezember der australischen Zeitung «Herald Sun». Der Erfinder hatte das Halsband ausgewählten Journalistinnen und Journalisten bei einem Workshop in den Niederlanden vorgeführt, damals an einer Plastikpuppe mit silbernem Haar.

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