
Otto Hostettler
Veröffentlicht am 6. Januar 2026 - 06:00 Uhr
Veröffentlicht am 6. Januar 2026 - 06:00 Uhr

«Gut situierte Familien brüsteten sich damit, wenn sie ein ‹Tibeterli› aufgenommen hatten»: Tara Lhamo wurde als Kind von der Mutter getrennt.
Bild: Nik Hunger
Jetzt beginnt auch das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) damit, die eigene Geschichte und fragwürdige fürsorgerische Zwangsmassnahmen aufzuarbeiten – zumindest punktuell.
Das SRK war in den 1960er- und 1970er-Jahren stark involviert in die umfangreiche Hilfsaktion des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK). Zehntausende von Tibeterinnen und Tibetern flohen damals nach Nepal und Indien. Die Flüchtlingswelle war 1959 ausgelöst worden, als die chinesischen Machthaber einen Aufstand in Tibet brutal niedergeschlagen hatten.
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