
Ihr Film war wie ein Katalysator, sagt Eleonora Camizzi – für die ganze Familie.
Bild: © Annick Ramp
«Als Kind merkte ich jeweils, dass sich die Energie im Raum veränderte, die Stimme meines Vaters einen gewissen Ton bekam. Dann wusste ich, jetzt muss ich aufpassen.» Eleonora Camizzi ist im Gespräch mit dem Beobachter ruhig und bedacht. Manchmal überlegt die 31-jährige Luzernerin lange, bevor sie antwortet.
Die Regisseurin und Editorin hat letztes Jahr ihr Filmdebüt «Bilder im Kopf» über die Beziehung zu ihrem Vater gedreht. Vincenzo Camizzi lebt mit der Diagnose paranoide Schizophrenie. Typisch für diese Erkrankung sind Stimmenhören und Wahnvorstellungen.
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