Keine Mahlzeit ist so umstritten wie das Frühstück. Ein Drittel der erwachsenen Schweizer Bevölkerung frühstückt nicht regelmässig, ergab eine Studie 2019 – darunter sind besonders viele Männer. Anhänger des Intervallfastens verzichten, weil es am Morgen schnell gehen muss und es oft auch an Appetit fehlt. Die wichtigste Mahlzeit ist für viele ohnehin das Abendessen, auch wegen des sozialen Aspekts.

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Der britische Biochemiker Terence Kealey geht noch einen Schritt weiter. Er behauptet in seinem 352-Seiten-Werk «Breakfast Is a Dangerous Meal», das Frühstück schade der Gesundheit. Seine steile These: Es erhöhe die tägliche Kalorienaufnahme unnötig und fördere Übergewicht. Zudem treibe es den Blutzuckerspiegel in die Höhe und verursache deshalb Hungerattacken, was zu Bluthochdruck und schlechten Blutfettwerten führe.