Fast jede Person wird irgendwann im Leben einmal gebissen, sei es von einem Hund, einem Wildtier oder sogar einem Menschen. Deshalb heisst die wichtigste Präventionsmassnahme: keine fremden Tiere berühren oder reizen.

Besonders häufig betroffen sind Personen, die beruflich exponiert sind, beispielsweise Tierärzte, Tierpflegerinnen oder Briefträger; ebenso sind Kinder besonders gefährdet, da sie die Drohgebärden der Tiere oft nicht verstehen. Deshalb sollten sie in der Umgebung von Tieren nie unbeaufsichtigt sein.

Im Ausland besteht Tollwutgefahr

Wer gebissen wurde, sollte sich als Erstes aus dem Gefahrenbereich entfernen, um das Risiko weiterer Verletzungen zu minimieren. Wenn möglich sollte bei Haustieren der Tierhalter ermittelt beziehungsweise bei Wildtieren die Tierart bestimmt werden.

Besonders wenn sich der Zwischenfall im Ausland ereignet, sollten Sie darauf achten, ob sich das Tier ungewöhnlich verhält – beispielsweise keine Fluchtreaktion zeigt oder Schaum vor dem Mund hat. In vielen Ländern ist die Tollwut noch immer verbreitet.

Wann braucht es bei Bisswunden ärztliche Kontrolle?

Meistens handelt es sich aber um leichte Verletzungen. Reinigen Sie die Wunde Verletzungen Die Zeit heilt alle Wunden… mit sauberem Wasser und desinfizieren Sie sie gründlich.

Achtung: Die Wunde nicht einweichen oder schrubben. Klaffende, tiefe oder stark verunreinigte Verletzungen brauchen sofort ärztliche Kontrolle Wundbehandlung Selbstheilung ist gut, ärztliche Hilfe besser , vor allem wenn das Gesicht oder die Hände betroffen sind. Schauen Sie in Ihrem Impfausweis nach, wann die letzte Starrkrampf-Impfung erfolgt ist, und holen Sie diese falls nötig innert dreier Tage nach.

Bakterien im Mund können Infektionen auslösen

Menschliche Bissverletzungen – auch indirekte wie ein Faustschlag gegen die Schneidezähne – führen häufiger zu Infektionen Resistente Keime «Eine sehr ernst zu nehmende Gefahr» als Tierbisse. Verantwortlich dafür sind die hartnäckigen Bakterien in unserem Mund. Auch Katzenbisse werden oft unterschätzt: Die Verletzung scheint sehr klein; die Bisse sind jedoch tief und können die Knöchelgelenke beschädigen. Hundebisse sind meist weniger problematisch.

Wer besonders anfällig für Infektionen ist oder weiss, dass Verletzungen bei ihm schlecht ausheilen, sollte nach einem Biss direkt den Arzt aufsuchen. Zu diesen Risikogruppen gehören Patienten mit einer Immunschwäche, Diabetes Bluthochdruck Lautlose Gefahr (Zuckerkrankheit), einer Herzklappenprothese oder erkrankten Herzklappen Angina Pectoris Wenn das Herz zur Zeitbombe wird .

«Wissen, was dem Körper gut tut.»

Chantal Hebeisen, Redaktorin

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