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FrühjahrsmüdigkeitSanfte Medizin macht Matte munter

Endlich Frühling – und dann können Sie ihn nicht mal richtig geniessen: Welche alternativen Methoden die Frühjahrsmüdigkeit vertreiben können.

Von aktualisiert am 04. April 2019

Verkehrte Welt: Wenn es draussen keimt und blüht, machen viele Menschen schlapp Gesundheit Im Takt der inneren Uhr . Verantwortlich für die Frühjahrsmüdigkeit sind Wettereinflüsse sowie hormonelle Umstellungen. Sobald es dunkel wird, stellt der Körper das schlaffördernde Melatonin her. Wenn die Tage im Frühling länger werden, nimmt die Melatoninproduktion ab.

Die Folge: Wir schlafen weniger lang und gut – und sind tagsüber entsprechend müde. Auch das unbeständige Frühlingswetter mit seinen plötzlichen Wärmeeinbrüchen macht dem Kreislauf zu schaffen. Um sich auf die neue Situation einzustellen, braucht der Körper Zeit.

Wie Sonnenlicht gegen Frühjahrsmüdigkeit hilft

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Frühjahrsmüdigkeit sanft behandeln

Die Frühjahrsmüdigkeit ist an sich harmlos und verschwindet von selbst wieder. Doch man kann den Körper dabei ein wenig unterstützen. Beginnen Sie den Morgen mit einer kalt-warmen Wechseldusche. Schlafen Sie genug Schlaflosigkeit Schlaf, wo bleibst du? – und bewegen Sie sich viel an der frischen Luft.

Achten Sie auch auf gesunde, vitaminreiche Ernährung Kochen Rettet die Vitamine! . Als «natürliche Aufsteller» schon lange gebräuchlich sind Löwenzahn, Kresse und Petersilie. Sie können die Kräuter zum Beispiel in den Salat mischen. Löwenzahn und Kresse sind auch als Frischsäfte erhältlich.

Auch Brennnesseln haben eine aufmunternde Wirkung. Pflücken Sie die obersten Blätterpaare der jungen Pflanzen – diese brennen noch nicht. Brennnesselblätter können als Kräuter Gerichten beigemischt werden, man kann sie aber auch dämpfen und als Gemüse essen.

Wenn die Frühjahrsmüdigkeit nicht mehr aufhört...

Neben der unbedenklichen Frühjahrsmüdigkeit gibt es auch ernsthaftere Formen von Müdigkeit und Erschöpfung. Wenn Sie sich über längere Zeit müde fühlen, sollten Sie zuerst überprüfen, ob es dafür eine natürliche Erklärung gibt.

Dauert die unerklärliche Müdigkeit über eine längere Zeit an, sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen. Chronische Müdigkeit Chronisches Erschöpfungssyndrom «Ich habe mir gewünscht, dass ich sterben kann» kann nämlich auch ein Anzeichen für eine ernste Krankheit wie etwa Herzprobleme oder Krebs sein.

Der Arzt stellt die Diagnose durch den Ausschluss anderer Krankheiten und aufgrund ganz spezieller Symptome. Chronisch ist die Müdigkeit dann, wenn sie mindestens seit sechs Monaten andauert und die Betroffenen erheblich in ihren Aktivitäten eingeschränkt sind.

Bei chronischer Müdigkeit spielt die Psyche eine wichtige Rolle

Chronische Müdigkeit, die nicht von einer Krankheit verursacht wird, kann gut mit komplementärmedizinischen Methoden behandelt werden – etwa mit klassischer Homöopathie Homöopathie Kleine Kügelchen, grosse Wirkung oder mit chinesischer Medizin. Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit. Am Entstehen einer Krankheit sind diese drei Ebenen zwar unterschiedlich beteiligt, immer spielen aber auch Wechselwirkungen eine Rolle.

Bei der chronischen Müdigkeit ist die Psyche ein wichtiger Faktor. Eine Psychotherapie – vor allem mit verhaltenstherapeutischem Ansatz – kann hilfreich sein. In diese Richtung zielen auch diverse Lebensstil- und Ordnungstherapien. Massagen können ebenso die Symptome abschwächen. Allenfalls kommt auch eine Bioresonanztherapie in Frage.

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Vorsicht vor unseriösen Anbietern

Vorsicht: Gerade im wenig fassbaren Bereich der chronischen Müdigkeit werden auch dubiose Therapien angeboten. Lassen Sie sich deshalb von einer Fachperson beraten. Verlangen Sie einen detaillierten Therapieplan, in dem Vorgehen, Behandlungsziel und Zeitrahmen klar vorgegeben sind. Nur so können Sie den Behandlungserfolg überprüfen. Ganz wichtig ist: Erkundigen Sie sich vor der Therapie genau über die empfohlene Methode – und lassen Sie sich zu nichts überreden, was Ihnen seltsam vorkommt.

«Wissen, was dem Körper gut tut.»

Chantal Hebeisen, Redaktorin

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