Obwohl unsere Gesellschaft heute viel mehr über psychische Krankheiten weiss: Die Stigmatisierung und damit Ausgrenzung von psychisch Kranken hat laut dem Schweizerischen Gesundheitsobservatorium (Obsan) nicht abgenommen. Etwa 20 Prozent der Erwerbstätigen haben gemäss Obsan eine psychische Problematik, die sich negativ auf den Arbeitskontext auswirkt. Aufgrund von Krankschreibungen wird bei der Hälfte das Arbeitsverhältnis danach aufgelöst. 

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Auch die Reaktionen auf den Beobachter-Artikel über psychisch erkrankte Jugendliche und die IV verdeutlichen, wie stark Betroffene an der gesellschaftlichen Ausgrenzung leiden. Viele berichten, dass sie wegen ihrer psychischen Probleme gerade auch im Job stigmatisiert werden.