AusbildungKaospilot werden für 50'000 Franken?

Lockere Atmosphäre: «Macht es Spass?» ist eine zentrale Frage für Kaospiloten. Bild: Marco Zanoni

In Bern gibt es eine neue Ausbildung: «Kaospilot» zu werden kostet 50’000 Franken und am Ende gibt es kein anerkanntes Diplom. Tiefflieger oder Luftakrobaten? Der Beobachter hat sie auf die Probe gestellt.

von Balz Ruchtiaktualisiert am 2014 M01 20

Nur die Wildgänse fehlen. Viktor, weissblond und bubenhaft, sieht aus, als wäre Nils Holgersson plötzlich erwachsen geworden. Letzten Herbst hat der schmächtige Schwede ­Heimat, Familie und Freunde hinter sich gelassen, um «Kaospilot» zu werden. Die Ausbildung wird drei Jahre dauern und den jungen Mann 50'000 Franken kosten. Trotzdem ist die Finanzierung der Schule, die in Bern seit zwei Jahren diesen akademisch wertlosen Titel verleiht, alles andere als gesichert; sie logiert auf Zusehen hin in einem alten Fabrikgebäude.

Nebenbei die Welt verbessern

Der 21-Jährige zuckt gelassen mit den Schultern. Im Sturm und Drang seiner Jugendjahre hat er drei Firmen gegründet und zwei Burn-outs hingelegt. Als dann auch noch ein Freund an einer Überdosis starb, sagte er sich: «Wenn Menschen so früh sterben, muss ich mir mehr Zeit für sie nehmen.» Viktor will lernen, Unternehmer zu sein, ohne dabei sich selbst zu vergessen – und nebenbei die Welt verbessern. Das ist – mehr oder weniger –, was ein Kaospilot tut.

Ein Kaospilot ist laut Infobroschüre ein «Social Entrepreneur», ein «sozialer Unternehmer», weitsichtig und kreativ. Die Ausbildung ist als eine Art Unternehmerlehre konzipiert: Praxis, wenn immer möglich, Theorie nur, wo unbedingt nötig und direkt anwendbar.

Die Leitidee der Schule: «positive gesellschaftliche Veränderung» durch «persönliches Wachstum» und «nachhaltiges Handeln» – Schlagworte, die sich heute im Selbstbeschrieb eines jeden Management­lehrgangs finden; kaum eine Business-School auf Erden, die nicht inspirierende, flexible und ganzheitlich denkende Führungspersönlichkeiten formen will. Nur: Die Kaospiloten meinen das ernst.

«Die zwei wichtigsten Fragen lauten: ‹Ergibt das Sinn?› Und: ‹Macht mir das Spass?›», sagt Schulleiter Matti Straub-­Fischer. Auf den Stühlen im Rund sitzen Viktor und seine Mitstudenten; der zweite Schweizer Kaospiloten-Jahrgang. Es ist Montagmorgen, im obersten Geschoss ­einer alten Maschinenfabrik im Berner Breitenrain-Quartier. An den Bergen in der Ferne und in einzelnen Gesichtern hängen noch die Nebel der vergangenen Nacht. «Macht mir diese Idee genug Freude, ­damit ich mich die nächsten Tage damit beschäftigen will?», hakt Straub nach.

Das Workshopthema ist Projektentwicklung – das Kerngebiet angehender Unternehmer, ob nun sozial oder nicht. Der Kurs dreht sich um eine konkrete Aufgabe: «Entwickelt ein Produkt, das das ­Leben von Lehrlingen besser oder ein­facher macht.» Die Aufgabenstellung kommt vom Beobachter. Wir wollen wissen, was herauskommt, wenn Kaospiloten einen Auftrag erledigen – schliesslich lassen sie sich für Beratermandate bezahlen.

«Ich will mir mehr Zeit für die Menschen nehmen»

Viktor aus Schweden

Bessere Welt für Lehrlinge

Für den Beobachter haben sich die Kaospiloten mit folgendem Auftrag befasst: «Entwickelt ein Produkt, das das Leben von Lehrlingen besser oder einfacher macht.» Nach vier Tagen präsentierten die drei Fünfergruppen ihre Vorschläge.

Idee 1: Freedom-Bank

Statt es zu entsorgen, können Firmen ihr veraltetes oder nicht verwendetes Material in die Freedom-Bank geben. Dieser Pool steht Lehrlingen für eigene kreative Projekte zur Verfügung. Für diese Vorhaben dürfen die Berufseinsteiger wöchentlich eine oder zwei Stunden Arbeitszeit einsetzen. Die Gelegenheit, eigene Ideen zu verwirklichen, fördert die Motivation und erhöht damit wiederum die Ausbildungsqualität.

Auch die Freedom-Bank wird von einer Online-Plattform begleitet: Die Vernetzung soll Lehrlingen als Akteuren in der Berufsbildung mehr Gewicht geben. Als Community ­werden die Auszubildenden zur Instanz – zum Beispiel indem sie Auszeichnungen für den besten Lehrbetrieb oder den besten Lehrmeister vergibt.

Firmen können von ihren Lehrlingen in verschiedenen Kriterien wie Betreuung, Umgang oder Ausbildungsqualität bewertet werden. Die daraus resultierende Gesamt­note gibt einen Eindruck, ob es sich um einen guten Lehrbetrieb handelt oder nicht.

Zudem können Lehrstellensuchende auf der Plattform «Schnupper-Apps» herunterladen, die während einiger Tage via Smartphone den Berufsalltag simulieren: Der Wecker schrillt zur entsprechenden Uhrzeit, und während der Arbeitsstunden blockiert die App etwa private Anrufe und den Zugang zu Facebook, Youtube und Konsorten.

«Ergibt das Sinn?»: Diskussionen im Plenum gehören zur Kaospiloten-Ausbildung.
Quelle: Marco Zanoni

Die Schule muss Geld verdienen

Geldverdienen ist Teil der Kaos­piloten-Ausbildung; die Schule selbst ein Unternehmen: Für das kommende Studienjahr mit drei Klassen sind 2,24 Millionen Franken budgetiert, die Studiengebühren decken lediglich die Hälfte. Den Rest müssen Spon­sorengelder und Einnahmen erbringen.

Auch die Studenten sollen ihre Schulkosten nach und nach mit eigenen Auf­trägen decken. Beides geht nur, wenn das Angebot wettbewerbsfähig ist und die ­Kunden zufrieden sind.

Als wäre es nicht schwierig genug, ein Start-up-Unternehmen in die Gewinnzone zu fliegen, stellen die Kaospiloten zusätz­liche Ansprüche an ihr Tun. Eine Idee oder ein Projekt soll wenn immer möglich zu ­einer «Win-win-win-Situation» führen: zu einem Gewinn für den Kunden, für den Kaospiloten selbst – und für den Rest der Welt. Daneben muss viel Zeit für Morgenyoga, gemeinsame Rituale und Selbstreflexion bleiben. Und Mittwoch- und Freitagnachmittag sind frei.

Ein perfektes Habitat für Tagträumer und Gutmenschen, möchte man frotzeln. Doch so einfach ist das nicht. Einzelne ­Studenten bewegten sich bis vor kurzem in ­extrem leistungsorientierten Umfeldern: Im ersten Berner Kaospiloten-Jahrgang studiert ein Ex-Direktionsmitglied von ­Novartis. Der Mittvierziger hat für diese Ausbildung seinen gutbezahlten Job auf­gegeben. Und in Team SUI 2 ist Natalia, die in Polen Philosophie und in Freiburg Wirtschaft studiert und danach im Controlling eines internationalen Elektronikkonzerns gearbeitet hat: «Es gibt so viele sinnlose Strukturen in grossen Unternehmen; viele Leute sind nicht motiviert, machen einfach ihren Job. Das ist nicht zeitgemäss», sagt die 33-Jährige. «Die Firmen müssen eine andere Kultur entwickeln.»

Wie die aussehen könnte, zeigt ein ­Theorieblock anhand des Beobachter-Auftrags. Szenario: Ein Projekt hat Gegenwind.

Schulleiter Straub: «Wie segelt man gegen den Wind?»

Student: «Dagegen aufkreuzen.»

Straub: «Genau: ein Zickzackkurs, hin und her, hin und her, bis man am Ziel ist.»

Daraus lernen Kaospiloten zwei Dinge: Gegenwind bringt einen voran. Und: Während des grössten Teils der Reise segelt das Schiff nicht auf Zielkurs.

Alte Seebären wussten das schon immer. Aber spätestens seit dem Dampfzeitalter lernen Wirtschaftskapitäne vor allem, geradeaus zu fahren: einfach, schnell – und vermeintlich günstig.

«Viele machen unmotiviert einfach ihren Job. Das ist nicht zeitgemäss»

Natalia aus Polen

Idee 2: The Pot

Diese Gruppe ist zum Schluss gekommen, dass Lehrlingen vor allem zwei Dinge fehlen: Flexibilität in der Ausbildung und sozialer Austausch mit anderen Lehrlingen. Als Lösung für beides schlägt sie eine soziale Plattform vor: The Pot, ähnlich wie Facebook oder LinkedIn, aber exklusiv für Lehrlinge. Diese können auf der Plattform ein persön­liches Profil einrichten, das über Berufs­erfahrung, Sprachkenntnisse, besondere Skills, Interessen und Hobbys Auskunft gibt.

Gegliedert nach verschiedenen Branchen, gibts ausserdem News, Jobbörsen und Foren, in denen sich die Mitglieder über Erfahrungen austauschen können.

Auf The Pot gibts zudem einen Online-Shop, in dem die Lehrlinge mit Dingen handeln und Pot-Merchandising wie Hüte, Klamotten und Accessoires erstehen können. Die Idee der Community und des Merchandisings ist, ein Zugehörigkeits­gefühl zu schaffen und die Identität als Lehrling zu stärken.

In Bern lernen Kaospiloten aus mehreren Ländern: Viktoria aus Schweden
In Bern lernen Kaospiloten aus mehreren Ländern: Viktoria aus Schweden
Quelle: Marco Zanoni

Der Instinkt als Kompass

Eigentlich vernünftig, doch in der Kaos-Theorie steht Vernunft nicht zwingend an erster Stelle. Auch Instinkt sei ein guter Kompass, sagt Straub: «Zu Beginn eines Projekts hat der Verantwortliche meist wenige Informationen, muss aber innert kurzer Zeit viele Entscheidungen treffen.» Im Fall des Beobachter-Auftrags: Der Begriff «Lehrling» ist nur den Schweizer ­Studenten vertraut – und selbst nach einer Schnellbleiche zum dualen Bildungssystem haben die andern nur eine vage Vorstellung von aktuellen Sorgen und Nöten hiesiger Lehrlinge. Geschäftlich ist so etwas eine Hochrisikosituation. Nach alter Schule würden als Entscheidungsgrundlage eiligst irgendwelche Daten zusammengekratzt. Die Kaospiloten-Variante: «Geht raus, sprecht mit ein paar Leuten auf der Strasse – und traut eurem Bauchgefühl.»

Dass die Kaospiloten-Klasse international zusammengesetzt ist, gehört zum Konzept. Die Studenten kommen aus Schweden, Dänemark und Brasilien. Die Ausbildungskosten für zwei Südafrikanerinnen trägt die Schule selbst – unter dem Titel Southern Scholarships: Stipendien für Menschen aus dem «Weltsüden». Es ist der erklärte Anspruch der Kaospiloten, nicht nur Geld zu verdienen, sondern die Welt zu verändern.

Ein gewisser Idealismus ist Voraussetzung, um überhaupt Kaospilot werden zu wollen – aber er reicht längst nicht aus: Kandidaten müssen Ja sagen zu hohen Kosten ohne anerkanntes Diplom, aber auch sonst zu viel Ungewissheit. Wer sich davon nicht schrecken lässt, wird mit sonderlichen Bewerbungsfragen konfrontiert: «Was ist die schlimmste Frage, die man dir stellen könnte, und wie lautet die Antwort darauf?», zum Beispiel.

Nicht jedermanns Sache. Aber in Dänemark, woher die Ausbildung stammt, bewerben sich jeweils über 150 Kandidaten um 35 Plätze. Schulleiter Straub ist selbst ausgebildeter Kaospilot. Der 41-Jährige half mit, den Lehrgang in die Schweiz zu holen.

Gegründet wurden die Kaospilots Anfang der Neunziger vom späteren dänischen Kulturminister Uffe Elbæk. Er wollte eine Ausbildung entwickeln, die junge Leute befähigt, sich auch in gesellschaftlich turbulenten Zeiten zurechtzufinden und ihre Ziele zu verfolgen. Mittlerweile hat sich das «pädagogische Experiment» im dänischen Bildungssystem etabliert.

«Die Ausbildung ist sehr intensiv, auch körperlich»

Thomas aus Dänemark

Idee 3: Switch-a-roo

Das Austauschprogramm Switch-a-roo soll die Vielseitigkeit der Ausbildung und den ­Kontakt zu anderen Lernenden fördern: ­Lehrbetriebe ­unterschiedlicher Grösse und Ausrichtung schliessen sich zusammen und ermöglichen den Lehrlingen, ihre Lehre in verschiedenen Betrieben zu absolvieren. ­Dadurch wird die Ausbildung vielseitiger, man lernt andere Menschen kennen, kann ­Wissen austauschen und sein Netzwerk ­erweitern.

Der Austausch beschränkt sich nicht nur auf Betriebe aus dem angestammten ­Berufszweig, sondern macht auch Einsätze in anderen Branchen möglich.

Schnupperwochen zwischen Berufslehre und akademischer Bildung helfen überdies, Vorurteile wie «dummer Stift» und «fauler Student» abzubauen, indem sie die soziale Durchmischung und den gegenseitigen Respekt fördern. Die Schlüsselwörter dieser Idee: entdecken, inspirieren, verbinden.

Ebenfalls angedacht: eine App («The union is present»), mit der Lehrlinge die Gewerkschaft kontaktieren und so Missstände und missbräuchliches Verhalten von Vorgesetzten direkt melden können. Die Betroffenen erhalten dann von einem Experten um­gehend Rechts­beratung und Verhaltens­tipps. Eine Gewerkschaft, die die Gruppe kontaktierte, hat Interesse bekundet, diese Idee mit den Kaospiloten umzusetzen.

«Am ersten Tag 15 Stühle»

Der erste Schweizer Kaospiloten-Jahrgang musste von Anfang an Kreativität und ­Flexibilität beweisen: Eine Woche vor Ausbildungsstart wussten die Studenten noch nicht, wo in Bern ihre Schule genau sein würde. «Wir hatten lange keine definitive Zusage von der Verwaltung. Aber am ersten Studientag standen 15 Stühle, zwei Flipcharts und eine Pinnwand da – man konnte arbeiten», sagt Straub.

Die Studenten von Team SUI 1 sind trotzdem zufrieden: «Wenn dir was nicht passt, musst dus halt ändern – und dabei lernst du wieder was», sagt Sam, der bereits ein Jahr Flugschule hinter sich hat. Aber ist so eine Bildung 1300 Franken im Monat wert? Sam und zwei seiner Mitstudenten nicken: «Jeden Franken; nicht zuletzt wegen der spannenden Dozenten.» In den Workshops begegneten sie sehr ausgefallenen Themen und Menschen: Geldforscher Peter Koenig aus Zürich, zum Beispiel, oder der Dänin Helen Eriksen, die den ­Studierenden Wichtiges zu Führung und Ernährung beibringt.

«Externe Dozenten bringen aktuellsten Wissensstand, die Schule kann ihr Netzwerk pflegen, und die Studenten können mit realen Aufträgen lernen und arbeiten», sagt Matti Straub-Fischer.

Reale Aufträge wiederum generieren bestenfalls Einkünfte – oder einen anderen nützlichen Gegenwert. Derzeit arbeitet eine Gruppe Studenten an einem Projekt für die SBB. Als Bezahlung sollen sie ein GA erhalten. Den Beobachter-Auftrag er­ledigen sie für 500 Franken Spesengeld.

Weil aber mit solchen Geschäften niemand satt wird, bleibt Geldverdienen ein grosses Thema für die Kaospiloten. Die Ausbildung ist nach dem Modell Werkstudent aufgebaut; auch den ausländischen Studenten erlaubt ihr Visum, rund 15 Stunden pro Woche zu arbeiten. Die meisten Studenten von Team SUI 2 sind noch auf Jobsuche – zwei verdienen ihr Geld mit Kinderhüten, einer kellnert in einem Berner Nobelhotel. Und Blondschopf Viktor verkauft seinen Körper: «Ich spreche noch kaum Deutsch, also musste es ein Job sein, bei dem ich nicht reden muss», sagt er. 45 Franken verlangt er fürs Ausziehen – der übliche Tarif für ein Aktmodell an der Berner Kunsthochschule.

Student ohne festen Wohnsitz

Um die Lebenskosten möglichst tief zu halten, beweisen die Kaospiloten auch im Alltag Flexibilität: Thomas, ein charmanter Däne mit Hundeblick, aber strahlenden Augen, schläft vorläufig an wechselnden Orten, bis etwas Festes gefunden ist.

Nach ein paar Monaten lustlosen Wirtschaftsstudiums eröffnete der 26-Jährige den Eltern beim Weih­nachts­essen, er wolle Kaospilot werden und habe bereits die Uni geschmissen. «Ich wusste, dass sie Haltung bewahren würden.»

Trotz den Vorbehalten seiner Familie ist er sehr froh, hier zu sein: «Ich bin völlig überwältigt. Manchmal frage ich mich: Wo wäre ich jetzt wohl, wenn es die Kaospiloten nicht gäbe? Und vor allem: Wo wäre ich in zehn Jahren?»

Die Frage stellt sich auch für das Kaospilotentum an sich. Eine Studie der Universität Oslo beschreibt die Ausbildung als Hybriden mit scheinbaren Widersprüchen: höhere Bildung, aber ohne den tradi­tionellen akademischen Anspruch von Ratio und unvoreingenommener Forschung; soziales Gewissen, aber zugleich starke Marktorientie­rung. Der Erfolg der Idee zeige, dass sich das Bildungssystem wandle.

Vielleicht nicht nur das Bildungssystem. Wenn eine unternehmerisch geführte Schule soziale Verantwortung, Spass und Nachhaltigkeit zur Maxime macht und damit durchkommt, regt sich der Verdacht, dass dies marktfähige Eigenschaften sind. Und dass die Wirtschaftswelt so nicht unbedingt angenehmer oder menschenfreundlicher wird, sondern einfach besser funktioniert. Verändert man so die Welt?

«Wir wollen den Kapitalismus ja nicht abschaffen», sagt Schulleiter Straub. «Aber wenn wir uns Fragen stellen wie ‹Was ist mir wichtig?› und ‹Wie viel brauche ich überhaupt?›, werden wir von einem Kapitalismus, wie wir ihn heute erleben, sehr deutlich wegkommen.»

«Ich will kein Geld anhäufen»

Marc aus der Schweiz