Als kleiner Bergkanton liegt Glarus in nationalen Rankings selten an der Spitze. In diesem Fall jedoch schon, wenn auch ungewollt: Fast die Hälfte (49 Prozent) der Wohnhäuser im Glarnerland ist mindestens einer Naturgefahr ausgesetzt.

Den nächsten Platz auf der Rangliste des gefährlichen Wohnens belegt das Wallis (36 Prozent), wo letztes Jahr mit Blatten ein ganzes Dorf verschüttet worden ist. Aktuell gibt es in Randa im Mattertal eine Gefahrenlage, weil der Hängegletscher am Weisshorn abzubrechen droht. Das Siedlungsgebiet liegt momentan zwar nicht im Gefahrenperimeter, dennoch wächst im Dorf, das schon von etlichen Bergstürzen betroffen war, die Beunruhigung.

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