«Ich bin im Moment eine Art Wanderprediger und tingle vom Gemüsebauern bis zum Versicherungsverband», sagt Dominique Werner und lacht. Wir sitzen an einem kleinen, runden Tisch im Büro von Scienceindustries, dem Verband der Chemie- und Pharmaindustrie, in Zürich-Unterstrass und reden über Granulate, Fluorgase, chemische Synthesen. Die Stoffgruppe, um die es dabei eigentlich geht, sind die PFAS – auch bekannt als Ewigkeitschemikalien. 

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Wenn in der Schweiz in den letzten Jahren über PFAS diskutiert wurde, ging es meist darum, ob Bauern in St. Gallen weiterhin ihr PFAS-belastetes Fleisch verkaufen können. Oder um Fischfangverbote für Hecht und Egli aus dem Zugersee. Um Böden, die für viele Milliarden Franken saniert werden müssen. Oder um ungeklärte Haftungsfragen.