Von dem, um was es geht, ist nichts zu sehen. Roger Zingg, Gemüsebauer aus dem sankt-gallischen Gossau, deutet einzig auf rote Holzpfosten, die wie zufällig in sein Ackerland gerammt wurden. «Schutzzone 1», sagt er knapp. Im Erdreich darunter liegt die Fassung einer Quelle, die Trinkwasser für für ein Dutzend Liegenschaften in zwei nahen Weilern liefert. 

Das klingt nach intakter Welt. Doch es gibt einen Schönheitsfehler: Das Quellwasser dürfte gar nicht getrunken werden, weil es den Vorgaben dafür nicht genügt. 

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