Kevin Herzogs Hund hat eine aussergewöhnlich starke Allergie. Die dadurch entstandenen Entzündungen und der Juckreiz müssen mit teuren Medikamenten behandelt werden. Dadurch sind Leber, Nieren und der Hormonhaushalt belastet und benötigen eine regelmässige Kontrolle. Herzog, der eigentlich anders heisst, kann die Kosten dafür nicht tragen – er erhält aktuell Sozialhilfe. Sein Hund bedeutet ihm jedoch alles. Gerade wenn es ihm psychisch nicht gut geht, ist das Tier für ihn eine wichtige Stütze.

Tierarzt empfiehlt Desensibilisierung

Die regelmässigen Ausgaben wie zum Beispiel für das Futter und die Impfungen spart Herzog mühevoll von seinem Grundbedarf ab. Die neuen Behandlungskosten übersteigen seine Möglichkeiten aber bei weitem. Der dringend empfohlene Allergietest und die Blutuntersuchung kosten schon mehrere Hundert Franken. Laut dem Tierarzt gibt es zudem die Möglichkeit, den Hund zu desensibilisieren und so die Allergie aktiv zu lindern. So könnten die künftig hohen Medikamentenkosten für die Behandlung der Symptome eingespart werden.

Die Stiftung SOS Beobachter übernimmt die 1300 Franken für die Behandlung inklusive Desensibilisierung. Der Hund benötigt nun keine teuren Medikamente mehr und Herzog kann die künftigen Kosten für sein Haustier wieder eigenständig bezahlen.