Alisa Kiani lebte mit ihren zwei Kindern, die 9 und 11 Jahre alt sind, sowie ihrem Ehemann in einer kleinen Wohnung im Kanton Zürich. Über Jahre hinweg erfuhr sie häusliche Gewalt durch ihren Mann. Bis sie eines Morgens nach einem heftigen Streit mit ihren Kindern ins Frauenhaus floh. Der Ehemann kehrte kurz darauf in den Iran zurück.

Rückkehr in den Iran wäre lebensgefährlich

Alisa Kiani, die in Wirklichkeit anders heisst, befindet sich nun seit einigen Monaten im Frauenhaus. Aufgrund ihrer traumatischen Erfahrungen sowie ihres unsicheren Aufenthaltsstatus steht sie unter enormem Stress. Bei einer Rückkehr in den Iran droht ihr möglicherweise ein Femizid. Dies machen die Aussagen des Ehemanns und seiner Familie klar.

Seit Kiani im Frauenhaus ist, nimmt sie therapeutische Begleitung in Anspruch. Ihr psychischer Zustand beginnt sich langsam zu stabilisieren. Dennoch benötigt sie weiterhin Unterstützung. Da die Kostengutsprache der Opferhilfe für die Therapie ausgeschöpft ist, wendet sich ihre Sozialarbeiterin an SOS Beobachter.

Weitere zehn Stunden Therapie bezahlt

Für die Therapie benötigt Alisa Kiani eine Dolmetscherin, was die Kosten zusätzlich erhöht und mit Sozialhilfe nicht zu finanzieren ist. SOS Beobachter unterstützt die junge Mutter mit 2646 Franken. Damit werden weitere zehn Stunden Therapie inklusive Dolmetscherin finanziert. Alisa Kiani kann so die belastenden Umstände besser verarbeiten und sich auf alltägliche Aufgaben wie die Erziehung ihrer Kinder konzentrieren.