Ich kann Ihnen diese Wahl nicht abnehmen. Die verschiedenen Vorsorgelösungen haben ihre Vor- und Nachteile – Sie sollten sie studieren und sich für jene Variante entscheiden, die am ehesten Ihren Bedürfnissen entspricht.

Bankkonto

Mit dem Bankkonto sind Sie flexibel. Sie können die Höhe der Einzahlung bis zum Maximalbetrag jedes Jahr frei bestimmen. Falls Sie die Bank Finanzen So finden Sie die Bank, die zu Ihnen passt wechseln wollen, können Sie das jederzeit tun. Vorzeitige Rückzüge für Wohneigentum oder Selbständigkeit sind ohne Verlust möglich.

Sie gehen keine Risiken ein, allerdings ist dafür die Verzinsung derzeit eher bescheiden. Es gibt auch keine zusätzliche Absicherung, im Todesfall wird den Hinterbliebenen das angesparte Kapital ausgezahlt.

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Fondslösung

Sie können die Einzahlungen in Anlagefonds anlegen. Je nach Risikobereitschaft und Anlagedauer wählen Sie, wie hoch der Aktienanteil sein soll. Durch die Anlage in Fonds mit Aktien Aktien Kaufen oder verkaufen? Hören Sie nicht aufs Gefühl , Obligationen und Fremdwährungen kann man langfristig eine höhere Rendite erzielen. Man kann aber auch Geld verlieren, etwa bei einem Börsencrash. Fonds sind nur für eine längerfristige Anlage geeignet. Zudem fallen meist Kosten an, etwa für Kauf, Verkauf, Depotführung und Fondsverwaltung. Auch hier gibt es keine Absicherung. Bei Auszahlung erhalten Sie oder die Hinterbliebenen den aktuellen Fondswert.

Lebensversicherung

Sie können Sparversicherungen mit Zins oder mit Anlagefonds wählen. Meist ist ein Versicherungsschutz im Todesfall Letzte Dinge Was nach einem Todesfall getan werden muss eingeschlossen. Sie können auch eine Erwerbsunfähigkeitsrente sowie die Prämien­befreiung bei Erwerbsunfähigkeit versichern. Mit Letzterer zahlt die Versicherung die Prämien bis zum Ablauf weiter, der Versicherungsschutz bleibt erhalten.

Die Versicherung wird meist bis zur Pensionierung Pensionierung So rollt der Rubel auch nach 65 abgeschlossen. Die Prä­mien muss man bis zum Schluss regel­mässig zahlen. Eine vorzeitige Auflösung ist sehr oft mit einem Verlust verbunden.

Einen Teil der Prämien verwendet die Versicherung für Provision, Versicherungsschutz und weitere Kosten. Nur den Rest verzinst sie oder legt ihn an.

Mehr zur 3. Säule bei Guider, dem digitalen Berater des Beobachters

Bank- oder Versicherungslösung, Absicherung gegen Todesfall und Erwerbsunfähigkeit: Mit diesen Stichworten kommen Sie bei der privaten Vorsorge der 3. Säule unweigerlich in Kontakt. Dank einer Checkliste erhalten Guider-Mitglieder eine kompakte Übersicht zu den Vorsorgelösungen und erfahren unter anderem, wie sie bei den Steuern profitieren.

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Quelle: Beobachter Edition