Die Höhe der AHV-Rente hängt erstens von der ­Anzahl Beitragsjahre und zweitens vom massgebenden durchschnittlichen Jahres­einkommen ab, das man während dieser Zeit erzielt hat. Bezüglich der Beitragsdauer gibt es ein Skalensystem, das von Skala 1 (ein Beitragsjahr) bis zu Skala 44 (maximale Anzahl Beitragsjahre) reicht (siehe: «Rentenskala 44»).

Eine Vollrente – entspricht Rentenskala 44 – erhält nur, wer seit dem 20. Altersjahr bis zum ordentlichen Renten­alter jedes Jahr AHV-Beiträge bezahlt hat, also keine Beitragslücken aufweist. Andernfalls gibt es nur eine Teilrente (Rentenskalen 1 bis 43). Jede dieser Skalen weist verschiedene Rentenhöhen auf, wobei es jeweils eine Minimal- und eine Maximalrente gibt.

Anspruch auf die jeweilige Maximalrente haben Rentenbezüger erst ab einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von 85'320 Franken und mehr (Stand 2020). Wer über ein solches verfügt und keine Beitrags­lücken aufweist, hat Anspruch auf die maximale Vollrente von derzeit 2370 Franken pro Monat bzw. 28'440 Franken pro Jahr.

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Achtung: Aktuell beträgt die AHV-Mindestrente 1185 und die Maximalrente 2370 Franken. Der AHV-Beitragssatz wurde per 01.01.2020 für Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf je 4.35% erhöht.

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Was bedeuten Begriffe wie Plafonierung der AHV-Rente oder Splitting? Beobachter-Abonnenten erhalten weiterführende Informationen, mit welchem Einkommen sie im Alter rechnen und wie sie sich gegen einen Entscheid der AHV wehren können.

Generali: Telefonberatung – Beitragslücken vermeiden

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Beitragslücken können sich schnell auswirken. Bei einer angepassten Maximalrente von 2370 Franken (Stand: 2020) sind das pro Fehljahr monatlich 54.50 Franken weniger.

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Christian Gmür, Content Manager Ratgeber

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