Die Bank will Sie nicht schikanieren, sondern nur ihre Pflicht erfüllen. Sie hält sich an das Geldwäschereigesetz. Dieses schreibt der Bank vor, dass sie bei aussergewöhnlichen und nicht plausiblen Transaktionen klärende Informationen einholen muss.

Das betrifft Kontogutschriften und -belastungen, die erheblich von den üblichen Umsätzen oder Guthaben des betreffenden Kunden abweichen. Die Kriterien und Limiten hängen von Ihrem sonstigen Verhalten und von Ihren finanziellen Verhältnissen ab. Die Geldwäschereiverordnung nennt bis auf eine Ausnahme (Bareinzahlungen von mehr als 100'000 Franken bei neuen Konten) keine Beträge. Aber sie schreibt den Banken Finanzen So finden Sie die Bank, die zu Ihnen passt vor, selbst Kriterien und Limiten für sogenannte Transaktionen mit erhöhten Risiken festzulegen. Daher ist es möglich, dass die Finanzinstitute gleichartige Geldtransfers unterschiedlich abklären.

Bei Verdacht muss die Bank handeln

Ein Anruf bei der Kundenberaterin genügt. Begründen Sie ihr gegenüber den Bezug der Gelder. Bei komplexeren Sachverhalten kann die Bank Verträge, eine Kopie der Steuererklärung oder aussagekräftige Dokumente als Legitimation verlangen. Wenn Sie die Zweifel nicht ausräumen können oder Informationen zurückbehalten, kann die Bank die Geschäftsbeziehung kündigen. Sie sperrt dann das Konto Tod des Partners Darf die Bank unser Konto sperren? und informiert die Meldestelle für Geldwäscherei. Ihre Kunden darf sie nicht darüber informieren. Mein Rat: Verhalten Sie sich kooperativ, Sie haben nichts zu befürchten.

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Quelle: Beobachter Edition

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