In diesem Fall müssen Sie drei Dinge bedenken.

1. Risiko

Wenn Sie so viel Geld bei einer einzigen Bank deponieren, ist das ein gewisses Risiko. Sie laufen Gefahr, viel zu verlieren, falls die Bank zahlungsunfähig Vermögen Wie sicher ist mein Bankkonto? werden sollte.

Bei einem Konkurs der Bank sind nur 100'000 Franken pro Kunde (nicht pro Konto) gesichert. Ausnahme: Bei den meisten Kantonalbanken, ausser BE, GE und VD, ist der Einlegerschutz für Kontoguthaben und Kassenobligationen umfassend. Der Kanton garantiert für alle Verbindlichkeiten der Banken. Um ganz sicherzugehen, verteilen Sie Ihr Geld deshalb auf mehrere Banken.

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Wie hoch ist der gesetzliche Erbanteil der Kinder oder des (Ehe-)partners? Kann man diesen mit dem Pflichtteil weiter begrenzen? Testen Sie den Online-Erbrechner von Guider kostenlos anhand Ihrer Lebens- und Familiensituation.

2. Teure Kündigung

Eine Festhypothek vor Ablauf des Vertrags zu kündigen, lohnt sich meist nicht. Der Grund: Die sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung kann schnell einmal einige Tausend Franken kosten. Denn Sie schulden der Bank den Zinsausfall. Wie das genau berechnet wird, steht im Hypothekarvertrag Hypotheken Feilschen um den Hypozins zahlt sich aus .

3. Schwieriger Rückzug

Um das Geld für die Erbschaftssteuern und für die Amortisation der Hypothek Wohneigentum Ist es besser, Hypotheken zu amortisieren? bereitzustellen, müssen Sie auf das Konto zurückgreifen. Meist gibt es aber eine Rückzugsbeschränkung, zum Beispiel 10'000 Franken pro Monat. Wenn Sie eine grössere Summe beziehen wollen, müssen Sie das der Bank ankündigen. Falls Sie die Kündigungsfrist nicht einhalten oder der Betrag die Freigrenze übersteigt, müssen Sie wahrscheinlich eine Strafgebühr bezahlen.

Klären Sie frühzeitig bei der Bank ab, ob es Rückzugsbeschränkungen gibt und wie hoch die Limiten sind. Kündigen Sie die benötigten Geldsummen schriftlich und verlangen Sie eine Empfangsbestätigung.

Merkblätter «Erbschaftssteuer in den Kantonen» bei Guider, dem digitalen Berater des Beobachters

Die Kantone können selber festlegen, ob der überlebende Ehegatte, Nachkommen, Eltern oder Konkubinatspartner Erbschaftssteuern zahlen müssen. Mitglieder von Guider erfahren im Merkblatt «Erbschaftssteuer in den Kantonen», was für sie gilt. Wie hoch der Steuerbetrag konkret in den Kantonen ist, zeigt überdies das Berechnungsbeispiel des Merkblatts «Erbschaftssteuer für ein Erbe von 500'000 Franken».

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Quelle: Beobachter Edition

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