Dass Kryptounternehmer Dadvan Yousuf Ärger mit Investoren und Geschäftspartnern hat, wissen wir seit Berichten von «Beobachter» und «Blick». Nun zeigt sich: Auch der Kanton Bern muss zu härteren Mitteln greifen. Vergangene Woche wurden im Schweizerischen Handelsamtsblatt ein Arrestbefehl und ein Zahlungsbefehl des Betreibungsamts Basel-Stadt publiziert, welches den Berner Steuerforderungen von rund 86’000 Franken nachgeht. In Basel liegen Yousufs blockierte Konten bei den Banken J. Safra Sarasin und UBS.

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Das Vorgehen wurde öffentlich gemacht, weil Yousufs Wohnort den Behörden nicht bekannt ist. Erreicht haben ihn die Informationen trotzdem. So teilt Yousuf der Handelszeitung mit, er habe die Rechnung bereits am Tag darauf bezahlt, und belegt das mit Auftragsbestätigungen seiner Bank in Dubai, wo er mittlerweile lebt.

Es geht um Steuern für weit zurückliegende Perioden

Die Forderungen gehen auf weit zurückliegende Steuerjahre zurück, die laut Yousuf erst vor kurzem veranlagt worden sind. Wegen der blockierten Konten habe er die Rechnungen nicht bezahlen können, sagt Yousuf. Er habe von der Steuerverwaltung aber einen Aufschub bis Ende Juli erhalten – was er mit einem E-Mail belegt.

Darin schlagen ihm die Berner pragmatisch vor, er solle doch einen Teil seiner Kryptowährungen versilbern, um die Schuld zu begleichen. Womit auch der Nutzen von Kryptowährungen und Bankonten im Ausland belegt wäre. 

Hinweis: Dies ist ein Artikel der «Handelszeitung».