Suizid als Geschäftsmodell
Pfleger nahm mit Sterbetouristen über 150’000 Franken ein
Vertrauliche Dokumente zeigen: Der Mann begleitete für die umstrittene Sterbehilfeorganisation Pegasos in einem Jahr rund 160 Menschen in den Tod und kassierte bis zu 20’000 Franken pro Monat. Dann gründete er seine eigene Organisation – mit Unterstützung von Suizidaktivist Philip Nitschke.

Lukas Lippert
Veröffentlicht am 19. März 2026 - 06:00 Uhr
Veröffentlicht am 19. März 2026 - 06:00 Uhr

Der Pfleger hat alles fein säuberlich dokumentiert – zum Beispiel die 50 Franken Spesen für jede Stunde Wartezeit am Flughafen.
Bild: Tonje Thilesen/Connected Archives
Für den ausgebildeten Pflegefachmann dürfte es lukrativer gewesen sein, Menschen beim Sterben zu helfen, als in einem Spital oder Pflegeheim zu arbeiten. In Spitzenzeiten – etwa im November 2024 – verdiente er mit Sterbebegleitungen fast 20’000 Franken im Monat. Dies belegen Recherchen des Beobachters.
Zu diesem Schwerpunkt
Partnerinhalte