Ausländerinnen und Ausländer dürfen in der Schweiz während eines Jahres Motorfahrzeuge steuern, wenn sie einen gültigen nationalen Fahrausweis besitzen und ausserdem das in der Schweiz vorgeschriebene Mindestalter für die jeweilige Ausweiskategorie erreicht haben.

Nach Ablauf der Jahresfrist ist der ausländische Ausweis hier jedoch nicht mehr gültig. Er muss also vorher gegen das schweizerische «Billett» umgetauscht werden. Wer diese Frist verpasst, muss nochmals ganz von vorn beginnen. Mit anderen Worten: Theorie- und Praxis­prüfung absolvieren.

Wer nach Ablauf der Frist weiterhin mit seinem ausländischen Ausweis in der Schweiz herumfährt, riskiert ein Straf- und Administrativverfahren wegen Fahrens ohne Berechtigung.

Wichtig: In Einzelfällen können die Umtauschformalitäten längere Zeit in Anspruch nehmen. Ihre Freundin sollte deshalb frühzeitig über das Strassenverkehrsamt ein Gesuchsformular besorgen.

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Droht nach einem Verkehrsdelikt ein Ausweisentzug, hat man Anspruch auf rechtliches Gehör. Guider zeigt seinen Mitgliedern auf, wie sie am besten gegen eine Verfügung Stellung nehmen, wie lange ein Ausweisentzug dauert und was man unter Umständen tun kann, um den Führerschein vorzeitig zurückzuerhalten.

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