Schlaf ist eigentlich das Natürlichste der Welt – doch in unserer modernen 24-Stunden-Gesellschaft oft das Komplizierteste. Besonders wenn die Uhren wieder auf Sommer- oder Winterzeit umgestellt werden, spüren wir, wie empfindlich unsere innere Uhr tickt – wir fühlen uns müde und unkonzentriert, wie bei einem kleinen Jetlag. Genau hier setzt der Ratgeber «Dieses Buch ist zum Einschlafen» an. Die Autorinnen Salome Kurth und Caroline Lustenberger sind erfahrene Schlafforscherinnen, die Wissenschaft verständlich in die Praxis übersetzen.

Partnerinhalte
 
 
 
 

Welcher Chronotyp sind Sie?

Das Buch räumt wohltuend mit Mythen auf. Müssen es wirklich acht Stunden sein? Nein, das Schlafbedürfnis ist so individuell wie ein Fingerabdruck. Sind Sie eine Eule oder eine Lerche? Tests im Buch helfen Ihnen, Ihren Chronotyp zu erkennen. Dies ist gerade bei der Zeitumstellung Gold wert: Wenn Sie wissen, wie Ihre innere Uhr tickt, können Sie den «sozialen Jetlag» besser abfedern. Besonders wertvoll ist der Ansatz, Druck abzubauen. Denn die Angst vor der schlaflosen Nacht ist oft schlimmer als der Schlafmangel selbst. Kurth und Lustenberger zeigen, wie Gedanken den Schlaf beeinflussen und wie wir aus dem Grübelkarussell aussteigen. Sanfte Anpassungen statt rigider Verbote: Sie lernen, wie Licht als wichtigster Zeitgeber wirkt, wie Sie digitale Medien nutzen, ohne den Schlaf zu torpedieren, und welche Rolle die Ernährung spielt.

Buchtipp
Dieses Buch ist zum Einschlafen
Buchcover Dieses Buch ist zum Einschlafen

 

Wie ein persönlicher Coach

Mit einfachen Entspannungstechniken oder praktischen Übungen wie zum Beispiel einem Schlaftagebuch wird der Ratgeber zu einem persönlichen Coach. Er lehrt uns, den Schlaf nicht als Leistungsprojekt zu sehen, sondern als biologischen Freund, den man einlädt. Wer verstehen will, wie sein ganz persönlicher Schlafrhythmus funktioniert und wie man entspannt durch die Zeitumstellung kommt, findet hier den idealen Begleiter.

Tipp aus dem Buch: Der «Lichtesso»

Kommen Sie morgens schwer aus den Federn? Licht ist der stärkste Zeitgeber für die innere Uhr und hilft, den Rhythmus anzupassen. Probieren Sie die Übung «Lichtesso»: Suchen Sie sich gleich nach dem Aufstehen einen hellen Platz – idealerweise draussen an der Sonne oder am Fenster. Alternativ hilft eine Tageslichtlampe (etwa 10000 Lux). Geniessen Sie dazu für 20 bis 30 Minuten bewusst Ihr Lieblingsgetränk. Das Licht stoppt die Produktion des Schlafhormons –Melatonin und signalisiert dem Körper: Der Tag beginnt! Das hilft nicht nur beim Wachwerden, sondern beugt auch dem Nachmittagstief vor.

Jetzt den Newsletter der Beobachter-Edition abonnieren

Sie lieben Bücher und Ratgeber, die Sie wirklich weiterbringen? Wir informieren Sie bei Neuerscheinungen und exklusiven Rabatten – jeden zweiten Samstag in Ihrem Postfach.

 


Wenn Sie diesen Newsletter abonnieren, erklären Sie sich mit unseren Richtlinien zum Datenschutz einverstanden.