Redaktorin Andrea Haefely

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Andrea Martina Haefely ist Buchautorin und Redaktorin beim Beobachter. Sie widmet sich seit 1998 investigativen Themen wie Betrugsfällen, Sekten, Schicksalen und Konsum. Die präzise Recherche und ihre tiefgründige Berichterstattung spiegeln sich in Artikeln wie den Enthüllungen über das Psychiatriezentrum Münsingen und die digitale Heimat für Neonazis wider.

So beschreibt sie sich selbst: Grosse und kleine Missstände aufdecken, Menschen mit ihren Schicksalen kennenlernen und sie für unsere Leserinnen und Leser erfahrbar machen – das liebe ich an meinem Beruf. Mein Gerechtigkeitssinn, meine Neugier und manchmal auch mein Faible für Skurriles dienen mir dabei als Leitfeuer.

Ursprünglich Kunsthistorikerin und Anglistin, hat es mich vor 25 Jahren per Zufall in den Journalismus gespült. Zuerst als Fachjournalistin im IT- und Telekom-Bereich, später als Wirtschaftsredaktorin bei der «SonntagsZeitung» und «Cash». Den Beobachter kenne ich schon seit meiner Kindheit, er lag in unserem Haushalt auf. Es war immer klar: Was der Beobachter schreibt, hat Hand und Fuss. Als ich das Inserat für meine heutige Stelle – damals noch in einer Zeitung – entdeckte, wusste ich: Da will ich hin. Es klappte. Das war vor 20 Jahren.

Seither recherchiere ich betrügerischen Unternehmen hinterher, schreibe über Neonazis in Liechtenstein, Hundetanz, die letzten Tage des Appenzeller Kapuzinerklosters und menschliche Schicksale wie jenes des Vaters, dessen Sohn von der Mutter nach Russland entführt wurde. Weitreichende Konsequenzen hatte etwa meine Recherche zur Psychosekte Kirschblütengemeinschaft, die sich in einer der grössten Schweizer Psychiatrien breitgemacht hatte. Ein weiteres Steckenpferd: Konsumthemen. 

Im Journalismus seit:
28 Jahren

Arbeitet für Beobachter seit:
23 Jahren