Für viele Kinder gehört das Smartphone längst zum Alltag. Sie chatten mit Freunden, schauen Videos oder spielen Games. Für Eltern ist der Umgang damit oft schwierig. Einige geben ihren Kindern früh ein Handy. Andere versuchen, das möglichst lange hinauszuzögern. Doch viele Familien kennen den Druck: Wenn Klassenkameraden bereits ein Smartphone haben, wünschen sich das auch die anderen Kinder.

Mitte-Politiker wollen Altersgrenze einführen

Die beiden Mitte-Nationalräte Regina Durrer und Giorgio Fonio wollen Smartphones und Mobilfunkabos für Kinder unter zwölf Jahren nun verbieten. Verkäufer müssten beim Kauf künftig das Alter überprüfen. Handys, mit denen man nur telefonieren oder SMS schreiben kann, wären vom Verbot ausgenommen.

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Befürworter argumentieren, ein Verbot könne Kinder besser vor den Folgen intensiver Smartphone-Nutzung schützen. Fachleute warnen immer wieder vor Schlafproblemen, Konzentrationsschwierigkeiten oder Stress durch ständige Onlinepräsenz. «Diese Situation hat schädliche Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit der Kinder und damit indirekt auf die Zukunft unserer Gesellschaft», so Durrer und Fonio. Ein Verkaufsverbot soll Kinder schützen und gleichzeitig Eltern entlasten. 

Dabei stellt sich eine grundsätzliche Frage: Soll der Staat festlegen, wann ein Kind ein Smartphone bekommen darf? Oder ist das eine Entscheidung, die allein bei den Eltern liegen sollte?

Wie sehen Sie das?

Soll der Staat Smartphones für Kinder unter zwölf Jahren verbieten? Ab welchem Alter würden Sie Ihrem Kind ein Smartphone geben? Teilen Sie Ihre Meinung und Erfahrungen in der Kommentarspalte.