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  3. Gewalt und Sex in der Bibel: So würden Richter heute urteilen

Gott im RechtIst Jesus ein Luftfahrzeug?

In der Bibel wird gepeitscht, gepoppt, geflogen und gestraft. Wie würden heutige Richter Gottes Gebote und die Abenteuer von Maria, Eva und Jesus beurteilen?

Jesus, der in den Himmel stieg.
von und aktualisiert am 28. März 2018

Vierzig Tage nach seiner Auferstehung gelangte Jesus ins Jenseits, ohne erneut zu sterben. Viele Zeugen sahen, wie er emporgehoben wurde und in den Himmel stieg.

(Lukas 24, 50–53; Apostelgeschichte 1, 9)


Diese Reise würde Jesus heute jede Menge Probleme bescheren. Zunächst erhält er zwar für seine spektakuläre Auffahrt den Nobelpreis für Physik. Zur Preisverleihung erscheint er aber nicht, weil er – ganz Superstar – gerade an einem schöneren Ort weilt.

Aber auch, weil er die Behörden im Nacken hat. Denn wenn er sich durch die Einwirkungen der Luft in der Atmosphäre hält, gilt Jesus als Luftfahrzeug und untersteht dem Luftfahrtgesetz. Sein Argument, dass er die gesetzlichen Vorgaben nicht erfüllen müsse, da Gott ihn fliegen lasse, lässt das Bundesamt für Zivilluftfahrt nicht gelten.

Ob Jesus nun als bemannter Freiballon oder als nicht motorisch angetriebenes Luftfahrzeug eingestuft wird: Er muss nachweisen, dass er luftfahrtüchtig ist und alle Vorschriften erfüllt. Dann kann er sich im schweizerischen Luftfahrzeugregister eintragen lassen und darf fliegen.

Je nach Tempo verletzt er aber das Verbot von Flügen mit Überschallgeschwindigkeit. Und wenn er von der Auferstehungsfeier noch angetrunken Alkoholkontrolle Wie viel Promille liegen drin? ist, riskiert er als Crewmitglied eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.

Da es zwischen dem Himmel und der Schweiz kein Auslieferungsabkommen gibt und Jesus einem solchen nicht zustimmen dürfte, wird der Himmel ein entsprechendes Gesuch ablehnen. Und Jesus hütet sich, in materialisierter Form in die Schweiz zurückzukehren – ihm droht die Verhaftung.

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Der Brudermord

Adam zeugte viele Kinder, bevor er im biblischen Alter von 930 Jahren starb. Unter ihnen Kain und Abel. Kain war neidisch auf seinen jüngeren Bruder, weil er das Gefühl hatte, dass sich Gott über Abels Opfer mehr freute. Darum schlug Kain Abel tot.

Gott verfluchte Kain, vertrieb ihn und bestrafte ihn mit Ernteausfall. Kain empfand seine Strafe als viel zu schwer und befürchtete, dass er selbst erschlagen werden könnte. Vielleicht um Selbstjustiz unter den wenigen Erdenbewohnern zu verhindern, sprach Gott:

«Fürwahr, wer immer Kain erschlägt, soll siebenfach der Rache verfallen.»

Deshalb versah er Kain mit einem Zeichen – dem Kainsmal –, damit ihn niemand erschlage.

(1. Mose 4)

Heutige Richter wären wohl nicht so gnädig wie der liebe Gott. Aber es stimmt: Kain ist ein Mörder, weil er seinen Bruder aus einem besonders verwerflichen Beweggrund getötet hat: aus reiner Eifersucht.

Er kommt für mindestens fünf Jahre in den Knast. Aber Kain mit einem Mal zu strafen ist im engeren Sinne ebenfalls nicht lieb von Gott – auch wenn er ihn damit wohl schützen wollte. Wie das Mal genau aussah, ist nicht überliefert.

Es muss aber ekelerregend und gut sichtbar gewesen sein, wahrscheinlich mitten im Gesicht. Vielleicht eine riesige, grün eiternde Warze auf der Nase? Jedenfalls hat Gott das Gesicht eines Menschen arg und bleibend entstellt und wird darum wegen schwerer Körperverletzung ebenfalls eingebuchtet.

Das Positive an der Geschichte: Weil der Enkel wie auch der Grossvater – der Gottvater – ins Gefängnis müssen, können sie mit Hilfe einer Mediation Mediation Gütlich zum Handschlag unter Leitung des Gefängnisseelsorgers wieder zueinanderfinden.

Marias unbefleckte Empfängnis
Marias unbefleckte Empfängnis
Quelle: Anemone Kloos

Die unbefleckte Empfängnis

Maria erschrak, als der Engel Gabriel zu ihr kam und ihr sagte, dass sie schwanger werde. «Der Heilige Geist wird über dich kommen. Darum wird auch das Heilige, das gezeugt wird, Sohn Gottes genannt werden.»

Als sie ihrem Verlobten Josef von ihrer Schwangerschaft erzählte, wollte er sie verlassen. Doch da erschien ihm ein Engel im Traum und sprach: «Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen.»

Bald danach kam Gottes Sohn in einem Stall zu Bethlehem zur Welt.

(Matthäus 1, 18; Lukas 1, 26 ff.)


So einfach ginge das heute nicht mehr. Wenn Josef und Maria nicht miteinander verheiratet sind, kann Gott seinen Sohn vor oder nach der Geburt auf dem Zivilstandsamt anerkennen Vaterschaft Werdende Väter – Rechte und Pflichten . Gleichzeitig können Maria und Gott eine Erklärung beim Zivilstandsamt abgegeben, dass sie das Sorgerecht gemeinsam ausüben wollen. Wenn sie wollen, können sie das auch später bei der Kesb tun.

Gott und Maria müssen sich auch darauf einigen, welchen ihrer Ledignamen das Kind tragen soll Heirat Wer trägt nach der Hochzeit welchen Namen? . Wenn sie keinen Konsens finden, bleibt es beim Ledignamen der Mutter.

Komplizierter ist es, wenn Maria und Josef verheiratet sind. Das Zivilgesetzbuch geht davon aus, dass der Ehemann der Mutter der Kindsvater ist – auch wenn klar ist, dass ein Nebenbuhler der Erzeuger ist. Gott kann somit nicht als Vater eingetragen werden, solange die Vaterschaft nicht angefochten wird. Klagerecht haben der Ehemann und das Kind. Allerdings hat Josef es verwirkt, weil er der Zeugung durch einen Dritten zugestimmt hat. 

Kurz: Wenn Josef und Maria bei Jesu Geburt verheiratet sind, kann Jesus 2018 – juristisch gesehen – unmöglich Gottes Sohn sein.

Eva
Eva und die verbotenen Früchte
Quelle: Anemone Kloos

Vertreibung wegen Obstkonsum

Im Alten Testament gibt es eine Person, deren Ungehorsam das Frauenbild für viele Jahrhunderte prägte: Eva.

Gott hat verboten, die Früchte des Baums im Garten Eden zu essen. Sie tat es trotzdem und gab auch Adam einen Bissen, weil ihr die Schlange sagte, dass die Früchte wissend machen.

Gott strafte sofort: Eva sollte ihre Kinder unter Schmerzen gebären und Adam im Schweisse seines Angesichts die Felder bestellen. Zudem verwies Gott sie aus dem Paradies.

(1. Mose 3)


Heute könnte es sich Gott nicht mehr so leicht machen. Er müsste den Vertrag mit Adam und Eva einhalten. Vereinbart war, dass sie den Garten pflegen und dafür Früchte essen dürfen.

Um was für einen Vertrag geht es hier? Es könnte Nutzniessung sein. Diese würde einen öffentlich beurkundeten Vertrag Urkunden Müssen wir damit zum Notar? voraussetzen. Damit können sich Adam und Eva gegen Gottes Bestrafung wehren. Sie haben zwar mit dem verbotenen Obstessen Vertragsklauseln verletzt.

Doch statt sie einfach gewaltsam rauszuwerfen, muss Gott erst mal ein Schlichtungsgesuch einreichen. Fein raus ist Gott, wenn es keinen öffentlich beurkundeten Vertrag gibt. Sein Anwalt würde dann unentgeltliche Gebrauchsleihe geltend machen, die der Entlehner jederzeit beenden kann.

Hoffentlich ist Gottes Anwalt auch ein guter Strafverteidiger. Denn sein Klient ist wegen schwerer Körperverletzung strafbar, weil er Eva und all ihren Nachkomminnen regelmässig schwere Schmerzen zufügt und bei jeder Geburt der Todesgefahr aussetzt. Er kann zu einer Freiheitsstrafe zwischen sechs Monaten und zehn Jahren verurteilt werden.

Aus Wasser wird Wein

Schon zu biblischen Zeiten wussten die Menschen zu feiern. Einmal, auf einer Hochzeit in Kana, wurde vielleicht etwas zu ausgelassen gefestet – denn der Wein ging aus!

Maria, die wie ihr Sohn zur Hochzeitsgesellschaft gehörte, bemerkte dies. Jesus, von seiner Mutter darauf angesprochen, ging sie etwas schroff an: «Was hat das mit dir und mir zu tun, Frau?» In der Folge geschah das erste Wunder, mit denen das Johannesevangelium Jesus als Sohn Gottes vorstellt und uns zum Glauben führen will:

Jesus verwandelte das Wasser in sechs Steinkrügen kurzerhand in Wein. Wie er das vollbrachte, dürfte den Feiernden egal gewesen sein. Zumal der Speisemeister der Gesellschaft feststellte, dass der neue Wein besser war als jener, der zuvor ausgegangen war. 

(Johannes 2)


Den Schweizer Behörden ist dies nicht egal: Jesus kassiert eine Busse von bis zu 40'000 Franken. Denn er hat mehrfach gegen die Verordnung über alkoholische Getränke verstossen. In Anhang II zur Verordnung werden die erlaubten önologischen Verfahren aufgezählt – und, oh Wunder, Jesu Methode wird darin nicht aufgeführt. Deshalb muss er für sein Herstellungsverfahren zuerst die Bewilligung des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen einholen. Zudem fehlen dem Wein eine Etikette und damit auch alle vorgeschriebenen Informationen. 

Der schlaue Anwalt von Jesus argumentiert, dass Jesu Wein gar nicht unter die Verordnung fällt, weil er die Definition der Verordnung von Wein nicht erfüllt: Schliesslich wurde das Getränk nicht «durch alkoholische Gärung von Weintrauben oder Traubenmost gewonnen», sondern eben aus Wasser gezaubert.

Ob sich die zuständigen Behörden davon überzeugen lassen, bleibt unklar. Auf jeden Fall muss Jesus mit einer Busse rechnen, wenn er betrunken auf seinem Esel erwischt wird. Der damalige Esel entspricht dem heutigen Drahtesel, dem Fahrrad. Und das darf man nicht betrunken fahren. Nicht strafbar, aber unanständig ist, wie Jesus mit seiner Mutter umgeht.
 

Sex-Eskapaden in der Bibel
Sex-Eskapaden werden mit Tod bestraft
Quelle: Anemone Kloos

Todesstrafe für Sex-Eskapaden

Gott sagte Mose, Ehebruch sei mit dem Tod zu bestrafen.

Aber nicht nur das. Wenn zum Beispiel ein Mann mit seiner Schwiegertochter schläft, müssen beide getötet werden.

Ebenso, wenn ein Mann mit einem anderen schläft. Wenn er mit einer Frau und ihrer Mutter schläft, sollen alle drei im Feuer verbrennen. Und wenn er mit einem Tier Verkehr hat? Dann müssen Mann und Tier getötet werden.

(3. Mose 20)


Nach heutigem Recht dürfen Menschen kreuz und quer fast alles miteinander anstellen. Insbesondere ist die Ehe kein Hindernis mehr für Bettgeflüster. Eine Frau darf mit ihrem Schwiegervater schlafen, der Adoptivsohn mit der Ziehmutter. Oder alle zusammen aufs Mal.

Wobei es auch heute noch gewisse Einschränkungen gibt. Alle Beteiligten müssen mit dem Sex einverstanden, mindestens 16 Jahre Schutzalter Was, wenn unser Sohn Sex hat? alt und urteilsfähig sein. Sie dürfen nicht blutsverwandt sein und müssen sich wehren können. Niemand darf für Sex eine Notlage oder Abhängigkeit ausnutzen.

Sexuell motivierte Handlungen mit Tieren haben Bussen bis zu 20'000 Franken zur Folge – unabhängig von der Tierart. Getötet wird heute aber niemand mehr – weder Mensch noch Tier.

Das Kind aus dem Wasser

Der König von Ägypten befahl, alle Söhne von Hebräerinnen in den Nil zu werfen. Eine von ihnen, Levis Tochter, versteckte ihren Neugeborenen drei Monate lang, um ihn zu retten – länger ging einfach nicht. Schliesslich nahm sie einen Korb aus Papyrus, verklebte ihn mit Asphalt und Pech, legte das Kind hinein und stellte den Korb ins Schilf am Ufer des Nils.

Der Zufall wollte es, dass auch die Tochter des Pharao zum Fluss herunterkam, weil sie sich waschen wollte. Sie entdeckte das Baby, liess es aufziehen und nannte es Mose.

Als dieser gross genug war, bezeichnete sie ihn als ihren Sohn. Mit folgender Begründung: «Ich habe ihn ja aus dem Wasser gezogen.»

(2. Mose 2)


Ein wichtiges Detail vorab: Heute haben alle Menschen – sogar Frauen! – einen eigenen Namen. Levis Tochter heisst darum nicht mehr nur «Levis Tochter», sondern wird, sagen wir mal als «Jenny» ins Personenstandsregister eingetragen.

Sie erfüllt zwar den Tatbestand der Aussetzung, da sie ihr Kind einer unmittelbaren Gefahr aussetzt. Jenny handelt aber rechtmässig, weil sie damit das Leben ihres Sohnes vor einer nicht anders abwendbaren Gefahr rettet. 

Die Tochter des Pharao hingegen, sie heisst zum Beispiel Laura, macht sich wegen Entziehen von Minderjährigen strafbar. Sie hätte das Findelkind der Polizei oder der zuständigen kantonalen Behörde melden müssen – in der Regel der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb), die die Betreuung des Kindes sicherstellt.

Laura hätte das reguläre Adoptionsverfahren durchlaufen Adoption Wie ein Kind aus dem Ausland adoptieren? können – sofern Jenny nicht ihr Kind mit Hilfe der Behörden wieder gefunden hätte. Der König von Ägypten wird natürlich wegen Völkermords zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt.

Jesus im Tempel
Jesus im Tempel
Quelle: Anemone Kloos

Ein Rebell im Tempel

Kurz vor Karfreitag ging Jesus in Jerusalem in den Tempel. Er stiess die Tische der Geldwechsler und der Taubenverkäufer um und vertrieb sie mit einer Peitsche.

Er fand, die Händler hätten den Tempel in eine Räuberhöhle verwandelt. Darauf überzeugten die Hohepriester den römischen Statthalter Pontius Pilatus, Jesus rufe zur Rebellion gegen Rom auf.

Hochverrat – darauf stand der Tod.

(Lukas 19, 45 ff.; Lukas 23, Markus 11, 15; Johannes 2, 14–15)


Jesus hätte sich auch nach heutigem Recht strafbar gemacht – wenn auch nicht des Hochverrats. Strafbar ist, dass er die Händler vertrieb und öffentlich beleidigte, weil sie ihm nicht gläubig genug waren. Er hätte sie stattdessen höflich bitten sollen, das Gebäude zu verlassen, da die neue Hausordnung den Handel verbietet.

Denn unter den Straftatbestand der Rassendiskriminierung fällt nicht nur, jemanden wegen der Rasse oder Ethnie öffentlich herabzusetzen oder zu benachteiligen, das Gleiche gilt auch für die Religion. Das schützt Gläubige und Atheisten.

Des Weiteren hat sich Jesus der Störung eines Betriebs schuldig gemacht, der der Öffentlichkeit dient. Denn Opfertauben können auch als Brieftauben verwendet werden und entsprechen dadurch unserer heutigen Post. Den Geldwechslern wiederum muss er den entgangenen Gewinn ersetzen – schliesslich mussten die Männer stundenlang ihre Münzen sortieren, statt fette Rendite zu machen.

Richtig unschön wird die Sache aber für die Hohepriester. Wegen falscher Anschuldigung Ehrverletzung Wir sehen uns vor Gericht! kassieren sie eine Freiheitsstrafe von bis zu 20 Jahren.

Der Sintflut entronnen

Die Bosheit der Menschen bekümmerte Gott im Herzen. Die Konsequenzen sind uns bekannt: Gott beschloss, die Menschen und alle Tiere mit einer grossen Flut vom Erdboden zu vertilgen – alle, bis auf den sechshundertjährigen Noah, seine Frau und von allen Tieren je ein Weibchen und ein Männchen.

In einer Arche von dreihundert Ellen Länge, fünfzig Ellen in der Breite und dreissig Ellen in der Höhe überlebten sie die grosse Sintflut, bei der alle anderen Lebewesen den Tod fanden.

Was, wenn Gott heute zu solch drastischen Strafen greifen würde?

(1. Mose 6, 5 ff., 1. Mose 7, teilweise)


Dass Gott wegen Völkermord verurteilt wird, ist klar. Da nützt es ihm auch nichts, dass er sagte: «Nie werde ich wieder schlagen, was da lebt, wie ich getan habe.» Verantworten muss er sich auch wegen Tierquälerei, weil er mutwillig unzählige Tiere getötet hat – nämlich nur darum, weil er gerade schlecht drauf war. 

Ein grosses Fragezeichen drängt sich auf, weil Noah, seine Frau und die zwei Söhne als einzige Menschen überleben. Wie kann es sein, dass die Menschen nicht ausgestorben sind?

Genau: Noah und seine Frau müssen Töchter gezeugt haben, die sich dann mit den Söhnen fortpflanzen. Doch Geschwister, die miteinander schlafen, werden wegen Inzest bestraft. Aufgrund der Unschuldsvermutung müssen wir immerhin davon ausgehen, dass Noah und seine Frau einander treu bleiben und nicht an den inzestuösen Orgien ihrer Nachkommen teilnehmen. Dafür spricht auch, dass zumindest Noah schwer betagt ist.

Trotzdem lässt sich feststellen: Gottes Plan, nur die braven Menschen überleben zu lassen, ist ordentlich in die Hosen gegangen.

Wirklich? Wer die Bibel genau gelesen hat, der weiss, dass Noahs Söhne ihre Frauen auf die Arche mitnehmen – von Inzest also keine Spur.

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Jasmine Helbling, Online-Redaktorin

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33 Kommentare

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mediabert
Dieser Artikel ist einfach nur blasphemisch und zieht biblische Wahrheiten in den Schmutz. Der Artikel hat doch nicht im Geringsten damit zu tun wie heutige Richter Gottes Gebote und die Abenteuer von Maria, Eva und Jesus beurteilen würden. Hingegen machen sich die Autoren lustig über biblische Aussagen und verleugnen somit deren Authentizität: Wer hat wohl das letzte Wort, die Autoren dieses Artikels oder JESUS CHRISTUS der selbst sagt: "Himmel und Erde werden vergehen, aber MEINE WORTE werden nicht vergehen" (Matthäus 24,35)?
mediabert
Dieser Artikel ist voll unter der Gürtellinie. Er beschreibt aber haargenau den Zustand der Menschheit vor dem dem zweiten Kommen von Jesus Christus: "Denn wie sie in den Tagen vor der Sintflut assen und tranken, heirateten und verheirateten bis zu dem Tag, als Noah in die Arche ging, und nichts merkten, bis die Sintflut kam und sie alle dahinraffte, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein" (Matthäus 24,38-39). Wer von den Menschen, die auf der Erde zurückblieben als die Sintflut einsetzte, verspottete Noah als dieser in die Arche ging und Gott selbst die Arche zuschloss und es keine Möglichkeit mehr gab sich vor der kommenden Katastrophe in Sicherheit zu bringen? Vielleicht anfänglich die Meisten, bis der auch der Letzte merkte, dass Gott tatsächlich ein unausweichliches Gericht über diese Erde bringt. Aber Gott will nicht, dass Menschen ewig verloren gehen: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat. Darin aber besteht das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse. Denn jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden"(Johannes 3,16-20). Und der Apostel Petrus schreibt in seinem zweiten Brief (2.Petrus 3,3-10): "Dabei sollt ihr vor allem das erkennen, dass am Ende der Tage Spötter kommen werden, die nach ihren eigenen Lüsten wandeln und sagen: Wo ist die Verheissung seiner Wiederkunft? Denn seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt alles so, wie es von Anfang der Schöpfung an gewesen ist! Dabei übersehen sie aber absichtlich, dass es schon vorzeiten Himmel gab und eine Erde aus dem Wasser heraus entstanden ist und inmitten der Wasser bestanden hat durch das Wort Gottes; und dass durch diese Wasser die damalige Erde infolge einer Wasserflut zugrunde ging. Die jetzigen Himmel aber und die Erde werden durch dasselbe Wort aufgespart und für das Feuer bewahrt bis zum Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen. Dieses eine aber sollt ihr nicht übersehen, Geliebte, dass ein Tag bei dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag! Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche es für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, dass jemand verlorengehe, sondern dass jedermann Raum zur Busse habe. Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb in der Nacht; dann werden die Himmel mit Krachen vergehen, die Elemente aber vor Hitze sich auflösen und die Erde und die Werke darauf verbrennen". SELIG SIND, DIE NICHT SEHEN UND DOCH GLAUBEN!" (Johannes 20,29b).
koller
Wie hab ich geschmunzelt bei der Lektüre des süffig geschriebenen Artikels. Da ist mir wieder der Spruch in den Sinn gekommt: «Nimm die Bibel wörtlich - oder nimm sie ernst!» Ich habe mich klar für die zweite Version entschieden, auch wenn sie anspruchsvoller ist!
feo-efu
Liebe Frau Helbling Bravo! Bravo! Bravo! Bravo! Bravo! Bravo! Ihre humorvolle Darstellung von Jesus tut mir sehr gut. Auch ich (69) musste früher, als fanatischer Katholik diesen Mist (Katechismus) lernen und glauben. Auswendig lernen lag mir nie, darum wurde ich hundertfach geschlagen, hatte Probleme mit der ganzen Kirche und Umgebung. Darf ich annehmen, dass «karl.suter» in der Ostschweiz lebt? Falls ja, möchte ich ihm sagen, dass es zu ihm passt, als Sigrist bei der «Priesterbruderschaft St. Pius X». Diese laufen immer mehr zurück, zu den Biblischen Anfängen. Aber nicht nur in der alten Bibel ging es so zu und her; - zum Beispiel auch jetzt noch, im 21-sten Jahrhundert: Nachzulesen im Urteil in Frankreich (weil die Piusbruderschaft in Menzingen ZG, CH, alles abstritten hat) «Priester der Piusbruderschaft erhielt 16 Jahre Gefängnis wegen Missbrauch» Zum Glück konnte ich mit 20-zig, in die Ingenieursschule gehen, >>> Mathematik und Physik lernen und dann glaubte ich diesen Unsinn der Religion nicht mehr. Immer sündigen und beichten, das war nicht meine Sache. Heute gehe ich nicht mehr zur Messe und bin viel glücklicher und zufrieden. Auch habe ich mehr Zeit für gescheitere Sachen, als nur Lug und Betrug zu leben. Beobachter; - bitte macht weiter so, bis das Morden, wegen den Religionen, beendet ist. Euch allen, die für eine bessere Welt einstehen, wünsche ich ein schönes Osterfest und alles Gute. 1.4.2018