Schluss mit der KI-Bevormundung! So kontrollieren Sie Ihre Google-Suche
Google hat eine neue Funktion: Mit «Bevorzugte Quellen» können Sie festlegen, welche Websites Ihnen die Suchmaschine zuerst anzeigt. Das funktioniert ab sofort auch in der Schweiz – so gehts.
Veröffentlicht am 20. Mai 2026 - 12:52 Uhr

Beobachter: Ein Qualitätssiegel für fundierte Recherchen und hilfreiche Ratgeber
«Wer sucht, der findet.» Das alte Sprichwort gilt im Internet nicht mehr. Wer auf Google nach verlässlichen Informationen sucht, kämpft sich durch einen Dschungel von KI-Zusammenfassungen mit fragwürdiger Verlässlichkeit, gesponserten Suchergebnissen oder schlicht Fake News. Wer sucht, der findet längst nicht mehr die Wahrheit.
Ein Algorithmus weiss nicht, welchen Stimmen Sie vertrauen. Das ändert sich nun. Google lanciert ein neues Werkzeug. Es heisst «Bevorzugte Quellen». Sie geben dem Algorithmus damit quasi Ihren persönlichen Kompass an die Hand.
Was bringt Ihnen das? Sie sparen Zeit und Nerven. Sie bestimmen ab sofort selbst, welche Medien bei einer Suche ganz oben erscheinen. Wenn Sie den Beobachter als bevorzugte Quelle speichern, tauchen unsere Artikel häufiger direkt bei den Schlagzeilen auf. Google baut Ihnen zudem einen eigenen kleinen Nachrichten-Feed in die Suchergebnisse ein. Unsere fundierten Recherchen und Ratgeber sind so immer sofort griffbereit.
Sie bleiben dabei völlig flexibel: Sie können beliebig viele Medien zu Ihren bevorzugten Quellen hinzufügen und die Auswahl jederzeit anpassen. Keine Sorge: Google zeigt Ihnen weiterhin Artikel von anderen Websites an. Sie verpassen nichts.
So richten Sie die bevorzugten Quellen ein
- Weg 1: Direkt auf Beobachter.ch. Sie finden den Google-Button ab sofort in jedem Beobachter-Artikel – ganz am Schluss, gleich über den Kommentaren.
- Weg 2: Via nachfolgenden Link. Hier können Sie den Beobachter ganz leicht als Quelle hinzufügen: den Link öffnen, das Häkchen setzen, speichern, fertig.
- Weg 3: Über die Google-Einstellungen. Melden Sie sich hier mit Ihrem Google-Konto an. Geben Sie im Suchfeld den Namen des Mediums oder die Website-Adresse ein – also zum Beispiel Beobachter.ch. Häkchen setzen, fertig.
- Weg 4: Während der Suche. Suchen Sie auf Google nach einem beliebigen Thema. Scrollen Sie zu «Schlagzeilen». Dort sehen Sie rechts neben dem Abschnittstitel ein kleines Symbol, das aussieht wie ein Ordner mit Stern. Klicken Sie darauf, geben Sie die gewünschte Quelle ein, setzen Sie das Häkchen und laden Sie die Seite neu.
Wichtig zu wissen
Ein eigenes Google-Konto ist Voraussetzung. Wer keines hat oder nicht eingeloggt ist, wird zuerst zur Anmeldung weitergeleitet. Die gespeicherten Quellen gelten für alle Google-Suchen, egal, ob auf dem Handy oder am Computer.
Räumen Sie den Dschungel ein wenig auf. Machen Sie Google wieder zu einer Suchmaschine, die Ihnen wirklich Antworten liefert, denen Sie vertrauen. Probieren Sie es doch gleich aus, es dauert nur eine Minute. Und wie immer: Lassen Sie uns wissen, was wir an unseren digitalen Helfern verbessern sollten. Jede Rückmeldung hilft. Danke!





