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FahrausweisentzugKann das auch Velofahrern blühen?

Für das Fahrradfahren braucht es zwar keinen Ausweis. Wer aber auf dem Velo andere Verkehrsteilnehmer schwer gefährdet, dem kann tatsächlich der Führerschein fürs Auto entzogen werden.

Wer alkoholisiert auf dem Drahtesel von der Polizei angehalten wird, muss möglicherweise zu Fuss nach Hause. Die Beamten können das Velo nämlich auf der Stelle beschlagnahmen.
von aktualisiert am 04. Dezember 2017

Als Faustregel gilt: Wer genügend lange Beine hat, um im Sitzen in die Pedale treten zu können, darf Velo fahren. Doch auch für das Radfahren gelten die allgemeinen Verkehrsregeln.

Daneben gibt es spezielle Regeln, die nur für Velofahrer gelten. So dürfen sie etwa rechts neben einer Autokolonne vorbeifahren, wenn genug freier Raum vorhanden ist; das slalom­artige Vorfahren ist hingegen untersagt.

Und was viele Bikerinnen und Biker nicht wissen: Wer Velo fährt, muss fahrfähig sein. Mit anderen Worten: nicht betrunken.

Wer alkoholisiert auf dem Drahtesel von der Polizei angehalten wird, muss möglicherweise zu Fuss nach Hause. Die Beamten können das Velo nämlich auf der Stelle beschlagnahmen.

Danach kann das Strassenverkehrsamt einem Velofahrer, der den Verkehr schwer oder mehrmals gefährdet hat oder in angetrunkenem Zustand gefahren ist, das Radfahren für mindestens einen Monat untersagen. In gewissen Fällen kann das gar zum Entzug des Führerausweises für das Auto führen.

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Wie bei den Vierrädern gelten auch für Zweiräder gewisse Regeln. Erfahren Sie als Guider-Mitglied, welche speziellen Verkehrsregeln Velofahrer beachten sollten, wie Sie und Ihre Kinder mit dem Drahtesel am sichersten unterwegs sind und ob auf dem Velo eine Helmpflicht gilt.