Der Traum ist verlockend: Endlich die eigenen Ideen verwirklichen, flexibel arbeiten und keinen Chef mehr vor der Nase haben. Doch die Realität holt viele Neugründer schnell ein. Wer sich selbständig macht, ist plötzlich nicht mehr nur Fachkraft, sondern auch Marketingleiterin, Buchhalter, Strategieentwicklerin und Administrator. Damit aus dem Traum kein finanzieller Albtraum wird, braucht es eine solide Vorbereitung. Genau hier setzt das Schweizer Standardwerk «Ich mache mich selbständig» an.

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Der Ratgeber begleitet chronologisch von der ersten vagen Geschäftsidee bis zur erfolgreichen Firmengründung.

Er hilft zunächst bei der schonungslosen Standortbestimmung: Bringen Sie die nötigen Voraussetzungen und das finanzielle Polster mit? Danach führt er sicher durch die entscheidenden administrativen Hürden. Welches ist die richtige Rechtsform? Soll es eine Einzelfirma sein, um unkompliziert zu starten, oder doch besser eine GmbH oder eine AG, um das private Haftungsrisiko zu minimieren? Der Autor erklärt die Vor- und Nachteile verständlich und zeigt auf, welche steuerlichen Konsequenzen damit verbunden sind.

Buchtipp
Ich mache mich selbständig
Buchcover Ich mache mich selbständig

Ein Herzstück des Buches ist die Anleitung zum perfekten Businessplan.

Dieser ist weit mehr als ein Dokument für Banken; er ist Ihr persönlicher Fahrplan. Sie lernen, wie Sie eine Marktanalyse durchführen, Ihre Zielgruppe definieren und ein Marketingkonzept erstellen, das greift. Auch die oft verdrängten Themen kommen nicht zu kurz: Wie versichere ich mich gegen Unfall und Krankheit, wenn kein Arbeitgeber mehr dafür sorgt? Wie funktioniert die Mehrwertsteuer? Ausserdem enthalten: ein umfangreiches Download-Angebot mit direkt nutzbaren Checklisten, Musterverträgen und Berechnungsvorlagen – etwa für Ihr Budget oder den Businessplan. So umschiffen Sie typische Anfängerfehler und bauen Ihr Start-up auf einem stabilen Fundament auf.

Tipp aus dem Buch: Liquidität geht vor Rentabilität

Viele Jungunternehmer scheitern nicht daran, dass ihre Idee schlecht ist, sondern weil ihnen schlicht das Geld ausgeht, bevor der erste Kunde zahlt. Unterschätzen Sie niemals die Anlaufphase! Selbst wenn Sie volle Auftragsbücher haben, fliesst das Geld oft erst Monate später. Erstellen Sie deshalb zwingend einen Liquiditätsplan. Im Gegensatz zum Budget, das Aufwand und Ertrag gegenüberstellt, zeigt dieser Plan den tatsächlichen Geldfluss an: Wann müssen Sie Lieferanten bezahlen und wann trifft das Geld der Kunden ein? Planen Sie eine «eiserne Reserve» ein.

Zusatztipp: Klären Sie zuerst Ihre Finanzen. Erstellen Sie ein Haushaltsbudget, damit Sie wissen, welchen Umsatz Sie brauchen, um Ihren Lebensunterhalt zu decken. Finanzdruck führt oft zu schlechten unternehmerischen Entscheidungen.

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