Jetzt gehts ums Geld!
Finanzthemen schieben wir gern auf. Das neue Beobachter-Workbook von Corin Ballhaus und Angela Mygind macht Schluss damit. Es leitet Schritt für Schritt zur finanziellen Unabhängigkeit an – ganz ohne Fachchinesisch.

Mein Geld im Griff. Das hilfreiche Workbook für Frauen. Beobachter-Edition
Hand aufs Herz: Wie oft haben Sie sich schon vorgenommen, endlich Ordnung in Ihre Finanzen zu bringen? Meist scheitert es nicht am Willen, sondern an der Umsetzung. Theoretisches Wissen aus Ratgebern ist gut, aber das aktive Handeln ist oft eine Hürde.
Genau hier setzt das neue Beobachter-Buch «Mein Geld im Griff» an. Es ist kein trockenes Fachbuch, sondern ein echtes Arbeitsbuch («Workbook»). Die Autorinnen Corin Ballhaus und Angela Mygind (aka Finanz-Podcasterin «Miss Finance») haben einen Wegweiser geschaffen, der Sie an die Hand nimmt.
Checklisten und Übungen
Das Buch schlägt die Brücke zwischen dem passiven Aneignen von Wissen und dem konkreten Tun. Statt grauer Theorie finden Sie hier zahlreiche Checklisten, Übungen und Selbsteinschätzungen, die Sie direkt ausfüllen können. Der Ratgeber begleitet durch alle wichtigen Lebensphasen. Er beginnt bei der Basis: dem eigenen «Money Mindset». Denn wie wir über Geld denken, beeinflusst unser Handeln massgeblich.
Vorsorge bildlich erklärt
Das Buch führt auch durch Themen wie Budgetierung, Lohnverhandlungen und die oft gefürchtete Altersvorsorge. Letztere wird wunderbar anschaulich als «Vorsorge-Cappuccino» erklärt – weg vom komplexen Drei-Säulen-Modell hin zu einem verständlichen Bild aus Espresso (AHV), Milchschaum (Pensionskasse) und Schoggipulver (private Vorsorge).
Besonders wertvoll ist der Fokus auf die Realität vieler Frauen: Teilzeitarbeit, Babypause und das Zusammenleben im Konkubinat werden detailliert beleuchtet. Das Buch zeigt auf, wo Vorsorgelücken entstehen und wie man diese schliesst. Damit Sie wirklich ins Tun kommen, stehen alle Vorlagen und Rechner auch digital im Download-Ordner bereit.
Tipp aus dem Buch: Die 50/30/20-Regel
Teilen Sie Ihr Nettoeinkommen grob in drei Töpfe auf. So sehen Sie sofort, ob Sie finanziell im Gleichgewicht sind:
50 Prozent für Notwendiges: Die Hälfte Ihres Einkommens ist für die Fixkosten reserviert. Dazu gehören Miete, Krankenkasse, Lebensmittel, Steuern und Transport.
30 Prozent für Spass: Dieser Teil gehört Ihnen für den flexiblen Lebensstil. Ob Hobbys, Restaurantbesuche, Shopping, Ferien oder Streaming-Abos – hier darf ohne schlechtes Gewissen genossen werden.
20 Prozent fürs Sparen: Dieser Teil dient dem Vermögensaufbau. Er fliesst in den Notgroschen, die Säule 3a oder in Investitionen wie ETF.
Der Clou: Liegen Ihre notwendigen Ausgaben deutlich über 50 Prozent, wissen Sie sofort, dass hier Handlungsbedarf besteht, um langfristig finanziell frei zu sein.







