Sparen muss nicht wehtun
Die Sommerferien sind vorbei, die Reisekasse ist leer, und die Fixkosten steigen unaufhaltsam. Der Beobachter-Ratgeber «Sparen» zeigt, wie Sie ganz ohne Verzicht Ihr Portemonnaie entlasten und Kniffe im Alltag nutzen.

Veröffentlicht am 7. September 2026 - 09:27 Uhr

Sparen – Mit einfachen Tricks zu mehr Geld; Beobachter-Edition
Nach den Ferien schlägt für viele Schweizer Haushalte die Stunde der Wahrheit. Die Urlaubstage waren schön, doch das Budget hat gelitten. Wenn dann noch steigende Krankenkassenprämien, teurere Lebensmittel und höhere Energiekosten dazukommen, gerät der Ausgleich rasch ins Wanken. Anstatt nun in Panik zu geraten oder sich im Alltag radikal einzuschränken, greifen Sie besser zum Ratgeber der Beobachter-Edition. Denn das Buch zeigt auf sympathische Weise: Effektives Sparen bedeutet nicht Einbusse an Lebensqualität, sondern cleveres Umdenken.
Kaufimpulse überlisten
Wer versteht, wie Verkaufspsychologie und Marketing in Supermarkt oder Onlineshop funktionieren, fällt seltener auf spontane Kaufanreize herein. Das Werk liefert fundierte Erklärungen zu Phänomenen wie dem Gruen-Effekt, unaufdringlichen Dark Patterns im Netz oder der Wirkungsweise von Rabattaktionen. So gewinnen Sie die Kontrolle über Ihre Kaufentscheidungen zurück, noch bevor das Geld das Portemonnaie verlässt. Ausserdem überzeugt der Ratgeber durch seinen konsequenten Praxisbezug. Von der detaillierten Budgetplanung über Stromspartipps im Haushalt bis zu geschicktem Verhandeln bei Versicherungen, Abonnements und Bankgebühren werden sämtliche Ausgabeposten beleuchtet. Ein eigener Abschnitt widmet sich schliesslich dem Thema Mobilität und zeigt Sparpotenziale beim Zugfahren oder beim Autoteilen auf.
Wer nach dem Sommerferien-Tief also wieder ein finanzielles Polster aufbauen möchte, findet in diesem Nachschlagewerk eine fundierte Expertise – übersichtlich aufbereitet und ganz ohne belehrenden Unterton.
So planen Sie Ihr Budget
Notieren Sie Ihre Einnahmen. Erfassen Sie Ihre fixen Kosten:
- Steuern Wohnkosten (Miete inklusive Nebenkosten respektive Hypothekarzins, Unterhalt und Reparaturen; Strom, Heizenergie, Wasser)
- Krankenkassen- und Versicherungsprämien
- Kommunikationskosten (Telefon, Radio/ TV, Internet, Empfangsgebühren)
- Mobilitätskosten (öffentlicher Verkehr, Auto, Motorrad inklusive Versicherung, Reparaturen, Service, Treibstoff, Abstellplatz, Amortisation)
- Abos für Zeitungen und Zeitschriften sowie Beiträge für Verbands- und Vereinsmitgliedschaften Kita-Kosten Unterhaltszahlungen
- Verschiedenes wie Raten für Kredite, Darlehen oder Leasingverträge
Was nach Abzug dieser Fixkosten übrig bleibt, muss für die sogenannten variablen Budgetposten reichen: Nahrung, Bekleidung, Coiffeur, Freizeit, Rückstellungen (Franchise und Selbstbehalt bei der Krankenkasse, Zahnarzt, Optiker), grössere Anschaffungen und Geschenke sowie Ferien, Weiterbildung und Sparen.





