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ReligionAustritt aus der Kirche

Eine Begründung für den Austritt aus der Kirche ist nicht nötig – weder schriftlich noch in einem persönlichen Gespräch mit dem Pfarrer. Bild: Thinkstock Kollektion

Frage: Ich glaube an Gott und bekenne mich zum Christentum. Trotzdem habe ich mich innerlich von der Kirche entfernt und möchte nicht mehr dazugehören. Wie kann ich austreten, und welche Konsequenzen hat ein Austritt?

von Walter Noseraktualisiert am 2017 M07 03

Sie müssen Ihren Austrittswunsch schriftlich und am besten eingeschrieben Ihrer Kirchgemeinde mitteilen. Eine Begründung ist nicht nötig – weder schriftlich noch in einem persönlichen Gespräch mit dem Pfarrer. Aufgrund Ihrer Willenserklärung sind Sie fortan konfessionslos und zahlen keine Kirchensteuer mehr.

Allerdings lässt man Sie nicht überall so einfach ziehen: In einigen wenigen Kantonen müssen Sie zusätzlich eine notariell beglaubigte Unterschrift vorlegen. In einigen Kirchgemeinden, werden Sie auch noch zu einem Austrittsgespräch aufgeboten.

Welche Konsequenzen hat ein Kirchenaustritt?

Konfessionslos zu sein bedeutet, dass Sie auf die kirchlichen Dienstleistungen verzichten wollen, etwa auf eine kirchliche Trauung oder seelsorgerische Betreuung. Doch auch wenn Sie ausgetreten sind, ist eine kirchliche Trauerfeier und Bestattung möglich. Einige Landeskirchen verlangen jedoch einen Beitrag.

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