Das ist eine Möglichkeit – aber Sie müssen mit einer deutlich tieferen Rendite rechnen. Denn das ist der Preis für ein tieferes Risiko.

Während vieler Jahre waren Obligationen – also Darlehen an Staaten oder Firmen für eine bestimmte Laufzeit und gegen einen Zins – für die Anlegerinnen und Anleger unattraktiv, weil die Rendite negativ war und man drauflegte. Weil in letzter Zeit die Zinsen eher wieder gestiegen sind, rentieren auch Obligationen wieder.

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Die Rendite ist zwar in vielen Fällen immer noch tiefer als die Inflation, aber sie ist immerhin höher als auf dem Sparkonto, wo die Zinsen nur knapp über null sind.

Obligationen haben den Ruf, eine sichere Geldanlage zu sein. Das stimmt nur bedingt. Obligationen sind nur so sicher wie der Staat oder die Firma, die sie herausgibt. Darum kann zum Beispiel eine Obligation eines Entwicklungslands risikoreicher sein als eine Aktie eines erfolgreichen europäischen Pharmakonzerns.

Ein gewichtiges Indiz ist der Zinssatz, den Sie erhalten: Je höher er ist, desto höher ist auch das Risiko, dass Sie dereinst nichts zurückerhalten. Und beachten Sie auch das Wechselkursrisiko: Wenn Sie Obligationen kaufen, die nicht in Schweizer Franken gehandelt werden, erhalten Sie am Ende der Laufzeit weniger zurück, als sie gezahlt haben, falls sich der Wechselkurs verschlechtert.

Welche Alternativen gibt es zu Obligationen?

Infrage kommen neben Obligationen aber auch Festgelder und Kassenobligationen direkt bei Ihrer Bank

Beachten Sie, dass Festgelder und Kassenobligationen genau wie Sparkonten zu den geschützten Einlagen zählen, falls die Bank in Konkurs geht. Das heisst: Pro Kundin und Kunde sind bis zu 100’000 Franken garantiert, aber alle verschiedenen Anlageformen werden zusammengezählt.

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