Ihr Geld sehen Sie wahrscheinlich nicht wieder. Solche Websites werben mit Prominenz und schnellen Gewinnen und verlangen eine Startinvestition von 250 Franken oder Euro.

Sie sind in der Regel unseriös und oft Teil betrügerischer Systeme. Denn wer zahlt oder sich nur schon registriert hat, wird meistens von irgendwelchen Personen kontaktiert, die verlangen, dass man noch mehr Geld einzahlt. Diese Personen sind rhetorisch und psychologisch hervorragend geschult, so dass Sie ziemlich sicher einzahlen werden.

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Doch sobald Sie das vermeintlich gestiegene Konto auflösen möchten, wird Ihnen für gewöhnlich mitgeteilt, dass das nur gehe, wenn Sie irgendwelche Spesen oder Steuern begleichen. Das ist ein weiterer Trick, Sie zu einer erneuten Einzahlung zu verleiten. Am Ende werden Sie Ihr Geld in aller Regel nicht wiedersehen.

Sie können versuchen, den Schaden über die Privathaftpflichtversicherung zu mindern, falls dort Cyberkriminalität versichert ist. Dazu kann eine Anzeige bei der Polizei sinnvoll sein. Zu einem Ermittlungserfolg führt eine Anzeige aber meistens nicht, da solche Firmen ihren Sitz an Standorten wie den Cayman Islands haben und für die Strafverfolgungsbehörden nicht greifbar sind. Es ist also extrem schwierig, diese Betrüger dingfest zu machen.

Das Geld zurückzubekommen, wäre theoretisch mit einer Klage im betreffenden Land möglich. Dazu braucht man aber einen Anwalt vor Ort. Doch es ist schwierig, einen solchen zu finden, und die meisten Geschädigten können sich auch gar keinen leisten. Genau deshalb funktioniert diese Betrugsmasche seit Jahren.

Falls Sie in Kryptos investieren möchten, sollten Sie dies mit einem Schweizer Tradinganbieter machen. So haben Sie die Sicherheit, dass Sie keinem Betrug zum Opfer fallen.

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