Der Countdown läuft: Bald findet der Umzug statt, und noch hat man keine geeignete Zügelfirma Umzugskosten So finden Sie die richtige Zügelfirma gefunden, die Freundin hat erst zehn statt der versprochenen 30 Umzugsschachteln vorbeigebracht – und gepackt ist noch gar nichts. Die Liste der zu erledigenden Dinge wird immer länger. Entnervt weiss man nicht mehr, wo einem der Kopf steht. Das muss nicht sein: Um den Überblick zu wahren, empfiehlt es sich, eine Checkliste (PDF Download, 56 kb) zu führen, in der man eine Aufgabe nach der anderen abhaken kann.

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Entrümpeln

Vor dem Packen sollten Sie in Wohnung, Estrich und Keller gründlich ausmisten Entsorgung Wohin mit all dem Zeug? und Altlasten vor dem Umzug entsorgen. Erstellen Sie eine Liste, wo sich Gerümpel angesammelt hat. Fangen Sie mit dem Verräumen der kleinen Dinge an und arbeiten Sie sich dann zu den grossen Brocken vor. Beginnen Sie zum Beispiel mit dem Badezimmerschränkchen, den Schubladen und Werkzeugkästen. Nehmen Sie sich danach die Küchen- und Kleiderschränke vor.

Entscheiden Sie bei jedem Gegenstand, ob Sie ihn wegwerfen, reparieren, wiederverwerten oder behalten wollen. Bei der Entscheidung, was Sie behalten wollen und was nicht, hilft es, wenn Sie einen Plan der neuen Wohnung zeichnen und eintragen, wo die Sachen hin sollen. Überlegen Sie sich bei Möbelstücken, Haushaltsartikeln und Geschirr, das Sie nicht mehr brauchen, ob ein Brockenhaus für die Abgabe Entsorgung Was übernimmt das Brockenhaus? in Frage kommen könnte. Je besser der Zustand der Ware, desto höher die Abgabechancen.

Sehen Sie frühzeitig im Entsorgungskalender nach, wann die letzte Altpapier- und Kleidersammlung vor dem Umzug stattfindet, und planen Sie Ihre Entrümpelungsaktion entsprechend.

Defekte Elektrogeräte können Sie dem Fach- oder Detailhandel zurückbringen oder bei den offiziellen Sammelstellen der Stiftung Entsorgung Schweiz (SENS eRecycling) oder des Schweizerischen Wirtschaftsverbands (Swico Recycling) abgeben. Unbrauchbares, das nicht in einen Müllsack passt, gehört in die Sperrgutabfuhr. Im Entsorgungskalender finden Sie dazu weitere Informationen. Auch die Gemeinde gibt Auskunft.

Zügelfirma

Wählen Sie das Zügelunternehmen frühzeitig und mit Sorgfalt aus. Holen Sie zwei bis drei Offerten ein. Nicht zwingend ist die billigste die beste: Manche Firmen offerieren zu tief und stellen hinterher bei Mehraufwand eine höhere Rechnung. Misstrauisch sollten Sie werden, wenn eine Firma den Stundenaufwand viel tiefer einschätzt als die anderen Firmen. Achten Sie zudem auf folgende Punkte:

  • Wie viele Zügelleute sind vorgesehen? Faustregel: Bei einer Vierzimmerwohnung rechnet man mit vier Männern.
  • Mit wie viel Volumen rechnet die Firma? Faustregel: Bei einer Dreizimmerwohnung rechnet man mit etwa 30 Kubikmetern. Mindestens so viel Ladevolumen sollte auch der Zügelwagen haben, sonst muss er mehrmals fahren, was den Stundenaufwand erhöht.
  • Wie plant die Firma den Ablauf?
  • Ist der Endpreis inklusive Mehrwertsteuer?
  • Sind die Kosten für den Möbellift sowie allfällige Distanzzuschläge angegeben?

Weitere Informationen zur Wahl der Zügelfirma finden Sie hier: «So finden Sie die richtige Zügelfirma» Umzugskosten So finden Sie die richtige Zügelfirma .

 

Buchtipp
Ausziehen – umziehen – einziehen
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Rechtsratgeber
Mehr zur Züglete

Beim Umzug muss an vieles gedacht werden. Neben dem Einholen von Offerten bei Zügelunternehmen gehört beim Einzug auch ein detailliertes Antrittsprotokoll dazu. Beobachter-Mitglieder erhalten Tipps rund ums Zügeln.

Packen
  • Kisten statt Tüten: Organisieren Sie rechtzeitig genügend Kisten. Der Umzug verläuft effizienter, wenn alles sauber in Schachteln verstaut ist. Papiersäcke sind ungeeignet, da man sie nicht stapeln kann, und wenn Sie Einzelteile transportieren müssen, bedeutet das zusätzlichen Weg. Für eine Dreizimmerwohnung braucht man rund 40 Kisten. Am praktischsten sind Schachteln, die man nicht zukleben muss, sondern zusammenstecken kann. Achten Sie darauf, dass die Kartons nicht zu schwer werden – man muss sie tragen können. Für Bücher wählt man daher besser kleinere Kisten.
  • Vernünftige Beschriftung: Besorgen Sie sich genügend Etiketten (zwei pro Schachtel für die Seitenwände sowie für Möbel), beschriften Sie sie sorgfältig mit dem genauen Inhalt und geben Sie den Raum an, in dem die Ware deponiert werden soll. In der neuen Wohnung stapelt sich erst einmal eine riesige Menge Kartonschachteln – sind sie vernünftig angeschrieben und sortiert, findet man das Handtuch vor dem ersten Duschen leichter. Die Etiketten gehören logischerweise an die Seitenwände der Schachteln. Zwei Etiketten an je einer Seitenwand haben den Vorteil, dass man wenigstens eine sieht, wenn Sie die Kisten zu Türmen stapeln.
  • Zeitaufwand nicht unterschätzen: Organisieren Sie Freunde oder Verwandte, die Ihnen abwechselnd für ein paar Stunden helfen. Meist unterschätzt man den Zeitaufwand fürs Packen massiv. Normalerweise benötigt man einen halben bis ganzen Tag, um den Inhalt eines Zimmers sorgfältig zu verpacken.
  • Los gehts: Fangen Sie mit Keller und Estrich an, weil Sie auf die Gegenstände dort in der Regel ein paar Wochen vor dem Umzug verzichten können. Fahren Sie in der Wohnung mit den Büchern, CDs und heiklen Gegenständen wie Vasen und Bildern fort. Auch auf diese sind Sie kurz vor dem Umzug nicht angewiesen.
  • Papierkram erledigen: Zahlen Sie alle offenen Rechnungen, bevor Sie das Arbeitszimmer in Angriff nehmen. Welche Belege bereits verjährt sind und deswegen problemlos weggeworfen werden können, zeigt die Checkliste «Aufbewahrungsfristen: Wie lange sollte man Dokumente behalten?» (exklusiv für Beobachter-Abonnenten).
  • Die Küche am Schluss: Weil Sie bis zum Umzug noch Teller, Gläser und Kochtöpfe benötigen, packen Sie den Inhalt der Küche am besten ganz am Schluss ein.
  • Vorsicht, Glas! Fürs Verpacken von Geschirr und Gläsern verwenden Sie besser Haushalts- oder Seidenpapier als Zeitungen – sonst müssen Sie am neuen Ort erst einmal spülen. Zeitungen eignen sich dagegen zum Auspolstern. Kennzeichnen Sie Schachteln mit zerbrechlicher Ware extra und besorgen Sie dafür entsprechendes Packmaterial. Verpacken Sie Bilder rechtzeitig und organisieren Sie wenn nötig einen Helfer, der die Lampen vor dem Umzug abmontiert Elektroinstallation So trifft Sie nicht der Schlag . Am Umzugstag ist man den Zügelleuten nur im Weg.
  • Beweglicher Kleiderschrank: Für Kleider lohnt es sich, bei der Zügelfirma spezielle Kartons mit Hängevorrichtungen zu mieten. Die kann man am Umzugstag beladen und die Kleider am neuen Ort direkt wieder in den Schrank hängen.

Ist alles verpackt, können Sie erst einmal tief durchatmen. Am Umzugstag nehmen die Zügelleute Ihnen die meiste Arbeit ab – und für das Auspacken haben Sie dann alle Zeit der Welt.

Checkliste: Die Termine im Überblick

Arbeitgeber, Post, Versicherungen: Wer muss wann über den Umzug informiert werden? Wann muss die Zügelfirma gebucht werden, und wie stellt man sicher, dass der Telefonanschluss rechtzeitig funktioniert? Laden Sie unsere Zügel-Checkliste (PDF Download, 56 kb) gratis herunter.

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